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Ein Durchgang auf Augenhöhe

Bundesligen: Ein Durchgang auf Augenhöhe

10.12.2018 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 459 Ansichten

Die Begegnung mit dem TV Rottenburg war die dritte Partie in vier Tagen für die powervolleys. Von Müdigkeit war zunächst aber keine Spur: Die Hausherren starteten hellwach in die Begegnung und gaben den Ton vor (8:6). Der TVR wehrte sich nach Kräften und Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger leistete von der Seitenlinie seinen gewohnt emotionalen Beitrag (11:8). Im Zuspiel hatte der Übungsleiter mehr Optionen und Jannis Hopt feierte unter anderem sein Comeback für mehrere Ballwechsel. Düren hatte sich schon einen komfortablen Vorsprung herausgespielt (23:16), der TVR schaffte zumindest noch Ergebniskorrektur (25:20).

Ein Durchgang auf Augenhöhe - Foto: powervolleys Düren

Foto: powervolleys Düren

Durchgang auf Augenhöhe

Ganz anders zeichnete sich der Verlauf im zweiten Durchgang ab: Rottenburg nun mit wesentlich mehr Zugriff und der Führung im Rücken (2:5, 12:13). Dann drehte sich das Blatt und Düren dominierte (16:15,20:17). In dieser Phase fehlte dem TVR die konsequente Block-Feld Abwehr und der Zugriff. Doch die Schwaben kamen zurück: Erst glich Mitchell Penning zum 21:21 aus, dann führte der TVR gar 24:22. Doch wie in der Vorwoche in Lüneburg schafften es die Rottenburger schlicht nicht, diese Führung in einen Satzgewinn umzumünzen (28:26). Begleitet wurde das Satzende von hitzigen Diskussionen. Coach Müller-Angstenberger monierte wiederholt Fehlentscheidungen bei Schiedsrichterin Sabine Witte.

Düren macht den Deckel drauf

Mit der Führung im Rücken spielten es die powervolleys dann einen Gang lockerer. Zu Beginn war der dritte Durchgang ausgeglichen, dennoch blieb Düren der Herr im Ring (8:5, 15:11). Die Schwaben verpassten den Anschluss und der Vorsprung vergrößerte sich immer mehr (19:12), sodass am Ende eine insgesamt verdiente Niederlage stand.

„Gefühlter Sieger des zweiten Durchgangs“

TVR-Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger: „Es war ein erwartet schweres Spiel gegen eines der besten Aufschlagteams der Liga. In manchen Phasen bekamen wir Zugriff auf die Partie und hielten das Ergebnis ausgeglichen. Für mich waren wir gefühlt der Sieger der zweiten Durchgangs. Darüber, was bei einem möglichen 1:1-Gleichstand passiert, lässt sich im Nachhinein philosophieren. Mit einem 2:0-Rückstand ist es schließlich natürlich schwer, hier zurückzukommen.“

 

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