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Keine Punkte beim Wiedersehen

Bundesligen: Keine Punkte beim Wiedersehen

21.10.2018 • Bundesligen • Autor: Moritz Liss 411 Ansichten

Der TVR startete auf Augenhöhe gegen die favorisierten Volleys. Mitte des ersten Durchgangs setzte sich die Mannschaft um Ex-TVR-Spieler Moritz Karlitzek aber ab und sorgte für erste Sorgenfalten bei Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger. Außenangreifer Timon Schippmann erkannte im Nachgang „Schockstarre“ bei seiner Mannschaft, die den Hessen in Folge leichtes Spiel ließ.

Keine Punkte beim Wiedersehen - Foto: Moritz Liss

Foto: Moritz Liss

Die Vorentscheidung

Neuer Satz – gleiches Bild: Die Schwaben begannen gut und verloren ihren Faden abermals kurz nach der ersten technischen Auszeit. TVR-Manager Philipp Vollmer enttäuschte die gezeigte Leistung vor allem, weil seine Mannschaft „den Gegner ohne Not erst stark gemacht habe.“ Die Gäste bemühten sich, Frankfurt drückte der Begegnung nun aber seinen Stempel auf und setzte sich deutlich ab. Mit dem 2:0 war die Vorentscheidung in der Partie gefallen.

Milija Mrdak wird MVP

Der Spielfilm des dritten Durchgangs ist kurz erzählt: Mit der Führung im Rücken erlaubten die United Volleys zu keinem Zeitpunkt das Träumen von einer schwäbischen Aufholjagd. Vor allem Frankfurts Diagonalangreifer Milija Mrdak fand ein ums andere Mal eine Lücke im TVR-Block und punktete fleißig. Coach Müller-Angstenberger würdigte seine Leistung später zur Wahl als MVP.

Müller-Angstenberger ratlos

Der Rottenburger Trainer war direkt nach der Begegnung ratlos: „Wir werden analysieren müssen, warum wir es nicht schaffen, unseren Matchplan durchzuziehen. Wir haben unsere Chancen besonders im ersten Satz nicht genutzt und bauen dadurch den Gegner auf.“ Bis zur nächsten Partie bleiben den Rottenburgern anderthalb Wochen: Am 31.10. empfängt der TVR die AlpenVolleys Haching in der Paul Horn-Arena (19:30 Uhr).

Röling-Fanklub in der Halle

Die Frankfurter Fraport Arena beherbergte an diesem Abend knapp 600 Zuschauer. Darunter einige Rottenburger Anhänger: Neben den „Allesfahrern“ waren auch zahlreiche Eltern und Familien der Mannschaft zu Gast. Jan Röling, der aus der Frankfurter Region stammt, freute sich gar über ein halbes Dutzend Röling-Trikot-Träger in der Arena.

Großes Wiedersehen

Ein großes Wiedersehen war die Partie zwischen den United Volleys und dem TV Rottenburg am Samstagabend: Auf der Frankfurter Seite freute sich Moritz Karlitzek und Paul Henning als Ex-Rottenburger, alte Bekannte wieder zu treffen. Der bereits erwähnte Jan Röling und auch Ex-United Jannis Hopt führten nach dem Spiel noch etliche Gespräche mit Freunden.

Ungewohntes Trainer-Outfit

„Meine Spieler haben sich gewünscht, dass ich heute mal in Trainingsklamotten coache“, erklärte Hans Peter Müller-Angstenberger sein für einen Spieltag ungewohntes Outfit. Ansonsten kleidet sich der Übungsleiter für den Spielfeldrand modebewusst mit Hemd und Sakko. Der gewünschte abergläubische Effekt blieb aus. Bleibt die Frage, auf welche Kleidung der Trainer beim nächsten Heimspiel gegen die AlpenVolleys am 31.10. setzt.

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