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Netzhoppers SolWo Königspark KW verlieren das 1. Heimspiel

Bundesligen: Netzhoppers SolWo Königspark KW verlieren das 1. Heimspiel

15.10.2018 • Bundesligen • Autor: Britta Wersinger 479 Ansichten

Die Netzhoppers SolWo Königspark KW ist mit einer Niederlage in die Spielzeit 2018/2019 gestartet. Am späten Sonntagnachmittag verlor die Mannschaft von Trainer Mirko Culic gegen stark spielende Hypo Tirol AlpenVolleys Haching mit 1:3-Sätzen (26:24, 28:30, 20:25, 20:25). „Aus meiner Sicht, waren die ersten beiden Sätze auf einem hohem Niveau. In den letzten beiden Abschnitten haben wir es nicht geschafft, dieses Niveau ganz zu halten. Unterm Strich habe ich einen guten Auftritt des Teams gesehen, der Hoffnung für die kommenden Aufgaben macht“, sagte Manager Arvid Kinder nach dem Match.

Netzhoppers SolWo Königspark KW verlieren das 1. Heimspiel - Foto: Dagmar Jaschen

Foto: Dagmar Jaschen

Die erste „Starting Six“ der Netzhoppers bildeten zum Saisonstart Zuspieler Luke Herr, die beiden Diagonalangreifer Casey Schouten und Dirk Westphal , Mitteblocker Aaran Chambers, Außenangreifer Teo Timmermann und der vierte Kanadier Kenneth Michael Rooney. Vor 442 Zuschauern in der Landkost-Arena starteten die Hausherren sehr konzentriert in das Match gegen Hypo Tirol AlpenVolleys Haching. Innerhalb von nur drei Minuten erspielten sich die Brandenburger einen 4:1-Vorsprung. Eine kleine Schwächephase des Teams nutzen die Gäste sehr abgebrüht aus, um den 8:8-Ausgleich herzustellen.

Nach einem Annahmefehler von Timmermann nahm Mirko Culic seine erste Auszeit, um an einigen Stellschrauben in seiner Mannschaft zu drehen – 10:12 (13.). Die Unterbrechung von 60 Sekunden brachte erst einmal nicht die erhoffte Wirkung, denn Haching zog auf 11:15 davon. In der Schlussphase des Durchganges – die Gäste führten bereits mit 20:17 – drehten die Gastgeber so richtig auf. Zwei Punkte in Folge von Casey Schouten (17:20, 18:20) leiteten die Aufholjagd ein. Nach dem 23:23 durch Dirk Westphal brachte Aaran Chambers sein Team wieder in Front (25:24). Kapitän Schouten nutzte den ersten Satzball, um nach 29 Minuten für eine 1:0-Satzführung auf der Anzeigetafel zu sorgen.
Der zweite Durchgang war geprägt von sehr vielen Aufschlagfehlern beider Teams. Die Netzhoppers konnten neun Angaben nicht im gegnerischen Feld unterbringen, bei den Hachinger waren es sechs, die nicht den Weg ins Ziel fanden. Die Führung wechselte in diesem Durchgang ständig. Beim 23:22 standen die Netzhoppers kurzzeitig vor einem Punktgewinn. Am Ende holte sich Haching mit einem konzentrierten Schlussspurt diesen Satz nach 32 Minuten mit 30:28. „Wenn wir diesen Durchgang gewinnen, dann glaube ich nicht, dass sich Haching vom 0:2-Rückstand noch erholt hätte“, ärgerte sich der Coach über den Verlust des zweiten Abschnittes.
In den nächsten beiden Durchgängen zahlte sich die Routine der Gäste aus. Den Brandenburger war zudem deutlich anzumerken, dass der zweite Durchgang ordentlich Körner gekostet hatte. „Zum Schluss fehlte meinen Jungs die Kraft, um der Begegnung noch eine Wende zu unseren Gunsten zu verpassen“, erkannte Culic. Mit jeweils 25:20 sicherten die die AlpenVolleys die letzten beiden Durchgänge, um die Partie nach einer Spielzeit von 90 Minuten für sich zu entscheiden.

Bereits am kommenden Mittwoch, den 17. Oktober, sind die Netzhoppers SolWo Königspark KW erneut in der Bundesliga gefragt. Um 18 Uhr wird im Sportforum die Begegnung gegen den VC Olympia Berlin angepfiffen. „In diesem Spiel müssen wir unbedingt punkten“, kündigte Culic an.

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