sportwetten.de - Partner des DVV volleyballer.de - Das Volleyball Portal

Startseite
Beim Meister Köln war zum Abschluss die Luft raus

2. Bundesligen: Beim Meister Köln war zum Abschluss die Luft raus

22.04.2018 • 2. Bundesligen • Autor: DSHS SnowTrex Köln 512 Ansichten

Im letzten Spiel in der Saison unterlagen die Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln beim VfL Oythe glatt in Sätzen mit 0:3 (24:26, 23:25, 22:25). Zwar schaffte es das Team von Trainer Jimmy Czimek stets nach großen Rückständen den Anschluss bis in die Schlussphasen der einzelnen Durchgänge wiederherzustellen, aber in den entscheidenden Momenten war es der Gastgeber, der abgezockter und energischer die Punkte markierte.

Beim Meister Köln war zum Abschluss die Luft raus - Foto: Anna Kadlec

Hat sich auch in dieser Saison als EIN TEAM präsentiert: Die Kölner Zweitliga-Volleyballerinnen vom Team DSHS SnowTrex Köln bei der Übergabe des Meisterpokals (Foto: Anna Kadlec)

Nach der Verletzung von Julia van den Berghen und dem Ausfall von Mareike Dietzsch beorderte Kölns Trainer Jimmy Czimek die etatmäßige Außenangreiferin Melanie Preußer auf die Libero-Position. So konnte er zudem Lea Jaklen und Karo Reich, die in der Saison stets hinter den beiden Stamm-Außen zurückstecken mussten, Spielanteile geben. Zudem verteilte Kirsten Tälkers zu Beginn die Bälle und Lena Fenten sowie Franziska Kalde durften sich auf der Mittelposition präsentieren. „Gegen Emlichheim und Oythe war mir wichtig, dass ich noch einmal alle Spielerinnen im Match sehe, haben wir doch eine Saison hinter uns, wo wir für mein Empfinden verhältnismäßig viel mit einer ersten Sieben gespielt haben“, begründete Kölns Trainer Jimmy Czimek die von ihm gewählte Formation. Verständlicherweise dauerte es eine Weile, bis sich das Team gefunden hatte, doch nach einem 10:16-Rückstand glichen die Kölnerinnen auf 17:17 aus und erspielten sich sogar einen Satzball, der jedoch ungenutzt blieb. Oythe nutzte kleine Unaufmerksamkeiten der Kölnerinnen und holte sich den ersten Durchgang in der Verlängerung. Im zweiten und dritten Durchgang sahen die 220 Zuschauer erneut den gleichen Verlauf: Köln lag nahezu aussichtslos zurück (Satz zwei: 8:16, Satz drei: 4:13), kam stets zurück (Satz zwei: 23:24, Satz drei: 22:22) und musste sich in den letzten Punkten in sehenswerten Ballwechseln einer starken Oyther Mannschaft geschlagen geben, die verdient die Punkte in Niedersachsen behielt. Für die Tabelle war der Ausgang der Partie sowieso irrelevant, da nicht nur Köln als Meister feststand, sondern sich auch Leverkusen mit dem erwarteten Sieg beim Absteiger Essen vor Oythe die Vizemeisterschaft sicherte.

„Fünf Wochen nach dem Erreichen unseres Ziels „Meistertitel“ war die Luft heute bei uns schon etwas raus. Die Spannung danach noch über einen Monat hochzuhalten – das war für mein Team und mich nach so einer intensiven Saison nicht möglich“, nahm Kölns Trainer Jimmy Czimek seine Meistergirls nach dem Spiel in Schutz. „Oythe konnte in dieser Situation vor eigenem Publikum noch ein paar Körnchen mehr mobilisieren – das war für den Ausgang der heutigen Partie entscheidend. Aber das Spiel ist für uns schon jetzt Geschichte – die Mädels und meine beiden Co-Trainer Max Filip und Marko Stipanovic sollen jetzt erst einmal den Meistertitel genießen. Das zweite Mal Meister hintereinander – darauf können wir stolz sein. Hing der Titel in der vorletzten Saison ja nur am alles entscheidenden letzten Spiel gegen Leverkusen, so haben die Mädels in dieser Saison gezeigt, dass der Titel kein Zufall war. Ihn drei Spieltage vor Schluss in einer deutlich ausgeglicheneren zweiten Bundesliga zu verteidigen, damit hätte vor der Saison wohl keiner im DSHS-Team gerechnet“, blickt Kölns Trainer Jimmy Czimek zufrieden auf die vergangene Spielzeit zurück.

So ließ es sich der Kölner Coach auch nicht nehmen, seinen Spielerinnen nach dem Oythe-Spiel die erst zum letzten Spieltag eingetroffenen echten goldenen Meistermedaillen selber umzuhängen – „für mich ein unglaublich schöner Moment, den ich so bestimmt auch nicht wieder erleben werde“, freute sich der Kölner Coach. Auch die Oyther Mannschaft überraschte die Kölner Meistermädels mit einer tollen und für die Kölnerinnen einmaligen Geste: Beim Einlaufen der SnowTrex-Girls stand das gesamte Oyther Team „Meisterspalier“ für die Domstädterinnen. Zudem gratulierte Oythes Vorstand nach dem Spiel mit einer Kiste Sekt zum erneuten Titelgewinn.

Nun lassen die Kölner Aktiven die vergangene Saison erste einmal kurz sacken, bevor bereits in knapp zwei Wochen die Eistimmung auf die kommende Spielzeit beginnt.

Für DSHS SnowTrex Köln spielten: Emma Bernsmann, Laura Feldmann, Lena Fenten, Kerstin Freudenhammer, Lea Jaklen, Franziska Kalde, Melanie Preußer, Karolin Reich, Katja Sallie, Vera Schmidt-Narischkin, Kirsten Tälkers, Viola Torliene, Pia Weiand

Sports&Travel-MVP VfL Oythe: Paulina Brys
Sports&Travel-MVP DSHS SnowTrex Köln: Melanie Preußer

Weitersagen:

Weitere Meldungen aus der Kategorie "2. Bundesligen"

» zurück
volleyballer.de auf Facebook volleyballer.de auf G+ RSS Feed Twitter

BeachZeit Beachvolleyball Camps

Beachvolleyball Camp mit BeachZeit

Buche jetzt Deinen Beachvolleyball-Urlaub. Mit Zufriedenheits-Garantie!

weitere Infos


Werben | Impressum | Datenschutz | Kontakt | Partner