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Das letzte Match war Saison-Tie Break Nr. 38

2. Bundesligen: Das letzte Match war Saison-Tie Break Nr. 38

22.04.2018 • 2. Bundesligen • Autor: Rolf Müller 363 Ansichten

Freiburg. Wie im Vorjahr ging es in Freiburg, genau wie dieses Jahr das letzte Heimspiel der Freiburger richtig in die Verlängerung, und am Ende stand wieder ein Tie Break, aber in Nuancen anders als im Frühjahr 2017. Zum einen deshalb, weil diesmal Eltmann das bessere Ende für sich hatte, somit die Saison mit einem Sieg mehr als der vorjährige Vizemeister Schwaig abschloss, aber letztlich doch einen Punkt hinter Schwaig landete. Die Mannen von Josef Jannosik blieben nach ihrem 0:3-Auswärtssieg in Mainz auf dem Vizerang, Im wegen des intensiven Sonnenscheins am ganzen Tag überhitzten Burda-Dshungel, so heißt die Halle der Freiburger Volleyballer,und selbst zu Spielende gegen 21:45 noch 25 Grad in Freiburg begann Eltmann im letzten Saisonspiel mit Johnny Engel, Mircea Peta, Merten Krüger, Jannis Späth, Tobi Werner (Libero) und dem Ex-Freiburger David Strobel.

Das letzte Match war  Saison-Tie Break Nr. 38 - Foto: Seeker

Foto: Seeker

Mit 2:2 gab es anfangs Ausgeglichenheit, doch dann setzten sich die Freiburger ab, die Eltmanner waren irgendwie noch nicht voll im Spiel. Zur zweiten technischen Auszeit stand es bereits 16:11 durch Oliver Hein. Zwar kam Eltmann nach zwei Punkten von Strobel in Folge auf 16:14 heran, doch dann zog nach einer guten Blockaktion Freiburg auf 19:14 davon und hielt den Vorsprung. Es gelang zwar Mircea Peta beim Stand von 24:20 auf Eltmanner Seite, noch zwei Glanzpunkte zu setzen, doch nach dem 24:22 war Schluß, der Satz endete 25:22 für die Gastgeber.

Kein optimaler Auftakt für Eltmann, denn in den gleichzeitg stattfindenden Spielen der direkten Konkurrenten waren in Fellbach die TSG Rüsselsheim und in Mainz der SV Schwaig auf der Siegerstraße, und im Fernduell ging es konkret um Satzgewinne und jeden einzelnen Punkt.

Milan Maric begann dann im zweiten Satz ohne prinzipielle Wechsel, doch Sven Kellermann dachte er nun eine wichtigere Rolle zu und hatte auch in der kurzen Pause motivierendere Worte gefunden, denn Eltmann legte wenige Minuten später wie die Feuerwehr los, als der Spielstand von 3:4 bis auf 3:10 geschraubt wurde. Peta, Strobel und Kellermann waren die Garanten dieser Führung.
Doch dann plötzlich wieder Ladehemmung, von 3:10 kam Freiburg auf 7:10 heran, machte vier Punkte in Folge. Nach dem 8:11 sorgten ein Peta-Ass und Engel wieder für einen Vierpunktevorsprung, als beim Stand von 16:20 ein Freibuerger Aufschlag im Netz landete, war der Satz für die Gäste im Sack, und Freibugr gelang lediglich noch ein Punkt – 17:25.
Im Dritten Satz hielt Freiburg lange eine knappe Führung (8:7, 17:15 und 19:17). Doch dann holte Eltmann, nun kam Sebastian Richter ins Spiel, nochmal auf und kam zum 19:19, hatte allerdings in der nachfolgenden Aktion Pech, kam wieder nach einer Netzberührung mit 24:21 in Rückstand, und der satz endete wieder mit einem 25:22 für Freiburg. Ein magisches Ergebnis, denn in Mainz gewann der SV Schwaig dreimal mit 22:25 klar mit 0:3, was bedeutete, dass der Vizetitel für Eltmann futsch war, und nach zwei gewinnsätzen in Freiburg durch die Gastgeber war nur noch ein Zweipunktesieg möglich, doch auch der deutete sich zu diesem Zeitpunkt noch nicht an.

Im vierten Satz, die Stimmung in der vollbesetzten Halle war wie ein Jahr zuvor gigantisch, und der Freiburger Hallensprecher brachte wieder einmal, wie auch schon im Vorjahr einige Highlights in die Runde, und die 700 hofften wieder auf den Sieg ihres FT-Teams.

Satz Nr. 4 sah eine konzentrierte VC-Leistung dank Krüger, Engel, Richter und vor allem Peta, der aus allen Rohren feuerte, eine Aufschlagserie mit mehreren Assen hatte, die mit 0:6 eine beachtliche Dimension annahm.

Zwar gelangen den Freiburgern dann auch Punkte, doch mit 6:14 und 11:19 zeigten die Oshinos eine klare Kante. Nach dem 12:20 durch einen Konterhieb von Strobel sorgte Peta mit dem 12:22 erstmals für einen 10 Punktevorsprung. Der Satzball kam nochmals vom Ex-Freiburger Strobel und mit 14:25 war der Satzausgleich zum 2:2 erreicht, und es war nochmal Tie Break-Zeit im Burdadschungel mit einer richtig wohltuenden Stimmung der fans zum Spiel.

Im Tie Break selbst wiederholten die Eltmanner ihr Powerplay vom Vorsatz, führten bereits mit 2:8, bevor eine Deckenberührung den zweiten Freiburger Punkt brachte. Man sah im Tie Break beiderseits nun gute Blockaktionen, mit Beifall bedacht, Engel schraubte sich nochmals richtig nach oben, und machten den 13. Punkt für die Oshinos (4:13), doch der FT 1844 konnte nochmal etwas verkürzen, besonders ein Ass von Marko Gensitz (12) war sehenswert.

Doch es half alles nichts, auch die vielen Rufe der Fans brachten den Freibuergern nicht mehr die nötige Power, Peta konterte zum 8:14 und wenige Augenblicke später veredelte Kellermann gleich den ersten Matchball zum 8:15. Doch es blieb heiß, engagiert und laut in der halle, die MVP-Medaillen wurden überreicht, bei Freiburg war es Eric Dofour, und bei Eltmann Rakentenwerfer Mircea Peta.
Manager Rolf Werner bedauerte zwar wie Milan Maric auch, dass nun doch ein Pünktchen für den Vizetitel fehlten, doch Eltmann hatte sich kämpferisch stark, die Freiburger in den Sätzen Eins bis drei auch, und so feierte man noch etwas gemeinsam wie schon im Vorjahr, der Getränkekonsum war wieder angesichts der vielen Fans hoch, die Speisen ausverkauft, doch die Stimmung richtig gelöst. In beiden Teams wusste man, dass man wieder einmal richtig Werbung für den Volleyballsport gemacht hatte, schöner ging es fast nicht, denn die FT-Fans und auch Trainer Schönhagen und August Sigle wussten, imTie Break war nicht wirklich was drin nach den Poweratacken der Eltmanner in den Sätzen vier und fünf.
So blieb diesmal Bronze in der Saison für die Oshinos, doch alle wussten, das war schwerer erkämpft als vor zwei Jahren der Vizetitel, die 38 Fünfsatzspiele dieser Saison in der 2. Bundesliga
Süd sind klarer Beleg dafür.

VC Eltmann: Engel, Peta, Richter (K), Krüger, Späth, Werner; Novak, Kolbe, Kellermann, Schmitt, Bibrack, Strobel – Coach Milan Maric.

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