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Das Fundament bleibt trotz Spielerabschied: Grozer, Kemmsies, Mach, Mertens und Sredić verlassen den VCW

Bundesligen: Das Fundament bleibt trotz Spielerabschied: Grozer, Kemmsies, Mach, Mertens und Sredić verlassen den VCW

13.04.2018 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 758 Ansichten

Der VC Wiesbaden verabschiedet zum Saisonende fünf Spielerinnen aus dem aktuellen Kader. Die Zuspielerinnen Irina Kemmsies und Lia-Tabea Mertens, Außenangreiferin Dora Grozer, Mittelblockerin Tanja Sredić und Diagonalangreiferin Annalena Mach werden in diesem Sommer die Bundesliga Volleyballerinnen verlassen.

Das Fundament bleibt trotz Spielerabschied: Grozer, Kemmsies, Mach, Mertens und Sredić verlassen den VCW - Foto: Detlef Gottwald

Ist beim VCW zur Nationalspielerin gereift: Zuspielerin Irina Kemmsies (Foto: Detlef Gottwald)

Stamm-Zuspielerin Irina Kemmsies reifte im Team von VCW-Chef-Coach Dirk Groß zur Nationalspielerin und möchte nun den nächsten Schritt in ihrer noch jungen Karriere gehen. „Sie hat in den vergangenen zwei Jahren sehr gut gearbeitet und die Chancen genutzt, die wir ihr gegeben haben“, ist Groß mit der Entwicklung der 22-Jährigen hochzufrieden. „Sie hat es sich absolut verdient, jetzt eine neue Herausforderung anzunehmen, auch wenn der Verlust für uns natürlich groß ist“, blickt der Diplom-Trainer mit gemischten Gefühlen auf den Abgang der Zuspielerin.

Auch Kemmsies selbst sieht ihren Abschied mit einem weinenden und einem lachenden Auge: „Meine zwei Jahre beim VCW sind unglaublich schnell vergangen. Ich habe mich vom ersten Moment heimisch gefühlt, obwohl ich niemanden kannte. Die Mannschaft und das Trainer-Team sind grandios.“ Dankbar ist die 22-Jährige, die an der Hochschule Rhein-Main Soziale Arbeit studiert, vor allem für die Unterstützung des Vereins im sportlichen wie persönlichen Bereich. „Für mich hat sich durch den VC Wiesbaden eine weitere Tür geöffnet, durch die ich nun gerne gehen möchte. Ich konnte mich als Spielerin und als Persönlichkeit sehr weiterentwickeln, daran hat die VCW-Familie einen riesigen Anteil.“

Während Mittelblockerin Tanja Sredić erst Anfang Januar als Ersatz für die erkrankte Jennifer Keddy zu den Hessinnen kam, verlässt mit Diagonalangreiferin Annalena Mach nach insgesamt vier Spielzeiten eine langjährige Spielerin die VCW-Familie. Im Dezember erlitt die luxemburgische Nationalspielerin im VCW-Trikot eine schwere Knieverletzung, die zunächst wieder ganz ausheilen soll. Parallel dazu möchte Mach ihr Biologiestudium an der Universität Frankfurt abschließen.

Die zweite VCW-Zuspielerin Lia-Tabea Mertens und Außenangreiferin Dora Grozer verlassen die Hessinnen nach insgesamt zwei erfolgreichen Spielzeiten. Alle genannten Athletinnen trugen dazu bei, dass der VC Wiesbaden in der abgelaufenen Spielzeit 2017/2018 zum Vize-Pokalsieger gekürt wurde. „Alle fünf Spielerinnen haben großen Anteil an den sportlichen Erfolgen in den letzten beiden Jahren. Dafür danken wir Irina, Lia-Tabea, Dora, Annalena und Tanja sehr herzlich und wünschen ihnen für ihre sportliche und persönliche Zukunft alles Gute“, sagt VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting.

Damit stehen bislang sechs Spielerinnen aus dem aktuellen VCW-Kader auch für die kommende Saison unter Vertrag. Die Außenangreiferinnen Tanja Großer und Karolina Bednářová haben ihr Engagement bei den Hessinnen erst kürzlich verlängert. Libera Lisa Stock, die Mittelblockerinnen Selma Hetmann und Simona Kóšová sowie Diagonalangreiferin und Nationalspielerin Kimberly Drewniok hatten im vergangenen Sommer zweijährige Kontrakte unterzeichnet. Offen ist somit noch eine mögliche Vertragsverlängerung mit Außenangreiferin Sina Fuchs.

„Uns ist es gelungen das Fundament unseres Teams für die kommende Saison zu halten. Somit sind wir nun in der Lage, unsere Mannschaft auf den verschiedenen Positionen gezielt zu ergänzen“, beschreibt Fetting den vor zwei Jahren eingeschlagenen Weg des VCW, Spielerinnen möglichst langfristig an den Verein zu binden. Und VCW-Chef-Coach Dirk Groß ist abschließend davon überzeugt, „dass es uns gelingen wird, für alle Positionen gute Lösungen zu finden.“

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