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Ladies in Black Aachen mit 3:0-Pflichtsieg gegen Erfurt

Bundesligen: Ladies in Black Aachen mit 3:0-Pflichtsieg gegen Erfurt

11.02.2018 • Bundesligen • Autor: Ladies Black Aachen // André Schnitker 632 Ansichten

Nach 57 Minuten reiner Spielzeit (!) siegen die Ladies in Black Aachen vor 924 Zuschauern überlegen und verdient mit 3:0 nach Sätzen (25:9, 25:20, 25:7) gegen den Tabellen-Zehnten Schwarz-Weiß Erfurt und schieben sich dadurch auf den vierten Tabellenplatz der Liga!

Ladies in Black Aachen mit 3:0-Pflichtsieg gegen Erfurt - Foto: Ladies Black Aachen // Andreas Steindl

Foto: Ladies Black Aachen // Andreas Steindl

Unmittelbar vor dem Aufwärmen beider Teams hatten sowohl Aachens Karnevalsprinz Mike I. und sein Hofstaat als auch die Prinzengarde um Kommandant Dirk Trampen der Neuköllner Straße und ihren Volleyball-Fans einen stimmungsvollen Besuch abgestattet.

Als dann um 18.00 Uhr das Spiel begann, dauerte es tatsächlich nicht lange, da merkten die Erfurter Angreiferinnen am eigenen Leib, welche Qualität der Aachener Block in dieser Saison hat. Immer wieder schlugen die Angriffsbälle der Gästespielerinnen fast noch schneller wieder im eigenen Feld ein, als sie ihre Angriffshände verließen. Dies führte zu einer spürbaren Verunsicherung auf der Seite der Thüringerinnen, welche dann ihr Glück in Lobs oder Driveschlägen suchten. Hiermit wiederum hatten die Aachenerinnen um die starke Außenangreiferin und spätere MvP Nicole Oude Luttikhuis keine Probleme, es gelang sehr oft der leichte Spielaufbau und somit dominierte Aachens Angriff – unter anderem mit sehr vielen schnellen Bällen von Britt Bongaerts, abgeschlossen oft durch Jeanine Stoeten – die Partie. Satz eins ist in Punkteständen mit 8:2, 16:7, 21:8 und 25:9 schnell erzählt. Die insgesamt natürlich sehr zufriedene Ladies-Trainerin Saskia van Hintum monierte bei ihrem Team nach der Partie lediglich an, das man dann im zweiten Durchgang „Erfurt hat unnötigerweise mitspielen lassen“, was zu einem etwas knapperen Satzverlauf führte (8:5, 16:13, 21:17) und in einem 25:20 mündete. In der 10-Minuten-Pause schien sie dann aber die richtigen Worte gefunden zu haben, denn nun brillierte ihr Team erneut durch knallharte Angriffe, imponierende Blocks und sehr viel Druck ausübende Aufschläge gegen das phasenweise leicht überforderte Erfurter Team: 8:3, 16:6, 21:7 und 25:7 dann die logische Konsequenz. Beste Spielerin auf Gäste-Seite wurde – durch van Hintum bestimmt - die japanische quirlige Libera An Saita. Durch Aachens klaren 3:0-Sieg und die Ergebnisse der Konkurrenz um Rang vier (Wiesbaden verliert 0:3 in Stuttgart und Münster mit 0:3 in Vilsbiburg) machte am Abend (und auch heute noch) der Blick auf die Tabelle Riesen-Spaß: Aachen steht nun mit einem Sieg mehr und zwei Punkten Abstand auf die Verfolger auf dem wichtigen Playoff-Platz 4! Saskia van Hintum blickte nach dem Match etwas voraus und freute sich auf des Match nächste Woche beim Tabellen-Zweiten Dresden: „Das ist eine letzte Möglichkeit für uns, bei einem der drei Top-Teams etwas zu holen.“ Schauen wir mal, ob die Aachenerinnen vielleicht mit einem Punkt aus Sachsen zurückkommen, danach gibt es dann am 24./25. Februar das Doppel-Spiel-Wochenende in der Neuköllner Straße (samstags gegen den USC Münster und sonntags gegen den VCO Berlin).

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