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Borger/Büthe verlieren zum Auftakt

Olympia: Borger/Büthe verlieren zum Auftakt

08.08.2016 • Olympia • Autor: DVV 790 Ansichten

Olympische Premiere missglückt! Karla Borger /Britta Büthe haben in Rio ihr erstes Gruppenspiel 0:2 (12-21, 16-21) gegen die Schweizerinnen Heidrich/Zumkehr verloren. Damit steht das DVV-Duo am 10. August (2.00 Uhr) im zweiten Gruppenspiel gegen Van Gestel/Van der Vlist (NED) unter Druck.

Borger/Büthe verlieren zum Auftakt - Foto: FiVB

Bitta Büthe im Angriff, im Spiel gegen die Schweizerinnen das schwächste deutsche Element. (Foto: FiVB)

1. Satz: Zu viele Angriffsfehler

Die deutsche Taktik war von Beginn an klar: Nadine Zumkehr wurde mit Aufschlägen eingedeckt. Auf der anderen Seite bekam vor allem Borger die Schweizer Aufschläge serviert und nach dem zweiten Block von Heidrich gegen die deutsche Abwehrspielerinnen nahmen Borger/Büthe eine Auszeit (5-8). Diese half jedoch nicht, auch ihre nächsten drei Angriffe konnte Borger nicht im Schweizer Feld unterbringen, der Rückstand wuchs (5-11). Das deutsche Team musste reagieren und wechselte die Taktik: Heidrich wurde bedient, Borger blieb beim Büthe-Aufschlag am Netz. Doch bis auf ein paar "Wackler" blieben die Schweizerinnen sehr stabil und gewannen den ersten Satz letztlich souverän.

2. Satz: Keine Besserung

Borger/Büthe wirkten verunsichert, auch der zweite Satz begann fehlerhaft. Eine frühe Auszeit war nach zwei Büthe-Angriffsfehlern die Folge (0-3). Zwar punktete Borger nach einer starken Abwehr per Gegenangriff, doch im Gegenzug setzte Büthe ihren Angriff neben die Linie. Das deutsche Spiel blieb zu unkonstant, Borger/Büthe bekamen zu diesem Zeitpunkt nicht richtig Zugriff auf das Spiel. Doch wenig später sah es - zum Glück - anders und besser aus. Borger hatte nach starker Abwehr den Punktball verwandelt und den Anschluss hergestellt (9-10). Der Ausgleich bzw. gar die Führung gelang jedoch nicht, weil den Schweizerinnen zwei Breaks gelangen und sie sich wieder absetzten (11-15). Diesem Rückstand lief das DVV-Duo hinterher, ohne entscheidend verkürzen zu können. Ein Angriffsfehler von Büthe besiegelte die Niederlage im ersten olympischen Spiel - symptomatisch für dieses Spiel.

Stimmen zum Spiel

Karla Borger : "Wir haben zu wenig Druck gemacht und nicht annähernd das gezeigt, was wir können. Wir haben es den Schweizerinnen ziemlich einfach gemacht. Es haben einige Elemente nicht funktioniert: die Annahme und das Zuspiel waren gut, dann habe ich beim Angriff den Ellenbogen hängen lassen und in den Block geschlagen. Nach abgewehrten Bällen haben wir nur "Dankebälle" rübergespielt, d.h. wir haben nie Druck gemacht. Es hat immer ein bisschen was gefehlt. Ich war nicht aufgeregt, ich habe mich mega gefreut. Es ist sehr ärgerlich, dass wir so gespielt haben."

Britta Büthe : "Natürlich ist man traurig, weil man ja zeigen will, was man kann. Aber jetzt den Kopf in den Sand zu stecken, bringt nichts. Es hat noch keiner ein Turnier mit dem ersten Spiel gewonnen. Wir wollen nach vorne gehen und uns nicht tagelang über das Spiel ärgern. Es ist schon anders als andere Turniere. Seit Wochen stehen die Zeiten und Gegner fest, man fiebert dem ersten Spiel entgegen. Vielleicht unterschätzt man das unterbewusst. Wir werden analysieren, was gut und schlecht war und wollen aus dem Spiel lernen. Wir haben zwei Tage Zeit, unser Trainer wird sich seine Gedanken machen und dann eine klare Ansage geben."

Trainer Srdan Veckov: "Ich bin sehr enttäuscht. Ich glaube, wir haben mit unseren Fehlern 80% der Punkte für die Schweizer gemacht. Wir haben wie Kinder gespielt und sie wie ein Top-Team."


Spielfilm

Satz: 3-3, 5-9, 8-13, 12-17, 12-20
Satz: 2-5, 5-9, 9-10, 11-15, 15-18, 16-20

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