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L.E. Volleys im Formtief erfolgreich

2. Bundesligen: L.E. Volleys im Formtief erfolgreich

22.12.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Manfred Wiesinger 1232 Ansichten

Seit einigen Wochen stecken die L.E. Volleys bekanntlich im Formtief, gaben ihre Tabellenführung ab und verloren Spiele, die eigentlich zu gewinnen gewesen wären. Erst Grafing bitter im Tiebreak mit 2:3, dann ein knapper 3:2-Sieg zuhause gegen Freiburg.

In Fellbach setzte es eine verdiente 0:3-Schlappe und dann zuhause nach deutlicher Dominanz ein 2:3 gegen Dachau. Unterlegen überlegen ging es in Stuttgart mit 3:1 wieder gut, worauf dann in Schwaig ein 1:3-Desaster folgte. So gut die Saison begann, so schlecht endet das Jahr 2015 also. In Neumarkt gewannen die Leipziger am vergangenen Wochenende dann wieder, was aber eher eine Pflichtaufgabe gegen den Tabellenvorletzten war. Mit 3:1 beendete man also das Spieljahr in der Oberpfalz mit dem Wissen, dass da noch einiges Positives passieren muss, wenn es in der Rückrunde nicht genau so durchwachsen weiter gehen soll.

Am Sonntagnachmittag starteten die Volleys recht verhalten in die Partie gegen den Aufsteiger. Der Satz war bis zum 16:16 ausgeglichen, ehe die Leipziger nach einem Aufstellungs- und dann mit einem Zuspielfehler mit 16:18 in Rückstand gerieten, was symptomatisch für das derzeitige Agieren auf dem Feld ist. Es fehlt an Konzentration und Selbstbewusstsein. Kaum war eine knappe Führung beim 20:18 erreicht, wurden durch einen erneuten Aufstellungsfehler zwei weitere Punkte abgezogen. Der Satz ging folgerichtig mit 25:23 an den Gastgeber.

Was Überlegenheit bedeutet und wie es eigentlich für die Volleys laufen könnte, zeigten die Leipziger im zweiten Satz. Angefressen von dem unnötigen Satzverlust im ersten Durchgang wurde geblockt, gehämmert und geasst. 9:2, 19:6 und 25:9. So kurz und knackig können es die Herren in den roten Hosen auch. Aber eben nur, wenn alle auf dem Feld mit den Gedanken am richtigen Ort sind. 1:1 nach Sätzen.

Der dritte Satz fing dann wieder ausgeglichen an und beide Mannschaften schenkten sich durch viele Eigenfehler gegenseitig die Punkte. 12:14 lagen die L.E. Volleys zwischenzeitlich zurück, weil Aufschlagfehler, Netzberührungen oder Missverständnisse auf dem Feld das Durchziehen verhinderten. Nach dem 19:19 legte Kapitän Günther zwei Asse ins Feld der Neumarkter und bereitete damit den Satzgewinn zum 25:23 vor.

Der letzte Durchgang startete ähnlich überlegen wie Satz Nummer zwei. 7:0 stand es schnell, weil Leipzig mal wieder Druck mit den Aufschlägen machte. Zwar ging es nicht so konstant weiter, aber mehrere Asse, Zuspielfinten und auch tolle Bockaktionen führten dazu, dass dieser Durchgang nie gefährdet schien. 25:17 der Endstand und somit ein 3:1 mit drei wichtigen Punkten für die Tabelle.

Am Ende waren sich alle einig. Keine Glanzleistung, aber auch eine Pflichtaufgabe muss, vor allem wenn sie auswärts stattfindet, erst einmal gelöst werden. MVP wurde Sebastian Hähner. Wieland Oswald vertrat auf der Diagonalen den verletzten Erik Wichert sehr gut und Enrico Ehrhardt löste für Jannik Kühlborn die Aufgabe zuverlässig. Martin Burgartz schlug wieder sicher auf und holte mit einigen Finten wichtige Punkte. Kapitän Jan Günther überzeugte besonders im Aufschlag und Marvin Fresse staubte vor allem im Block und mit Angriffen über die Mitte ab. Samuel Rodiek musste ohne Libero-Kollege Kristof Thater die Bälle auskratzen und machte sich ein ums andere Mal lang. Insofern ist es neben dem überragenden Sebastian Hähner eine geschlossene Mannschaftsleistung gewesen, die diesen wichtigen Sieg ermöglichte.

Nun überwintern die L.E. Volleys auf dem zweiten Tabellenplatz und müssen sich gedanklich auf das Derby gegen Delitzsch am 8. Januar vorbereiten. Viel Training wird es wegen der anstehenden Feiertage, aber auch wegen der durch die Schulferien bedingten Hallenschließung nicht geben. Erst am 4. Januar können die Leipziger wieder aufs Parkett. Wer weiß, wofür diese unfreiwillige Auszeit gut ist. Vielleicht auch nur dafür, um die Köpfe frei zu bekommen. Denn können, können sie es ja.

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