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TVR: Starkes Comeback reicht nicht zum Punktgewinn

Bundesligen: TVR: Starkes Comeback reicht nicht zum Punktgewinn

20.12.2015 • Bundesligen • Autor: Philipp Vollmer 754 Ansichten

Der TV Rottenburg hat sein letztes Spiel im Jahr 2015 verloren. Im hohen Norden bei der SVG Lüneburg musste Rottenburg eine 1:3-Niederlage hinnehmen. Nach einem 0:2-Satzrückstand kam der TVR stark zurück und hätte einen Punktgewinn verdient gehabt. "Wir feiern ein gutes Comebaclk und ich bin zufrieden mit der kämpferischen Leistung des Teams", sagte TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger, "aber mal wieder hat es nicht gereicht."

Der TV Rottenburg musste beim letzten Spiel des Jahres 2015 ohne ihre Außenangreifer Moritz Karlitzek und Kevin Foyer auskommen. Foyer war kurz vor dem Spiel in Lüneburg noch nach Griechenland gewechselt. Auf Seiten der SVG fehlte Ex-TVR-Spieler Falko Steinke, René Bahlburg war auch angeschlagen und kam ebenfalls nicht zum Einsatz. Die Lüneburger konnten das Fehlen von Steinke und Bahlburg besser kompensieren als der TVR und gewannen Satz 1 deutlich mit 25:17. TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger schickte in der ausverkauften Gellersenhalle im Lüneburger Vorort Reppenstedt Tom Strohbach , Dirk Mehlberg, Fred Nagel, Lars Wilmsen, Federico Cipollone, Sven Metzger und Willy Belizer ins Rennen.

Lüneburg suchte an diesem Abend häufig den angeschlagenen Dirk Mehlberg in der Annahme, der wie der Rest des TVR Teams große Probleme mit den wuchtigen Aufschlägen hatte. Rottenburgs Nummer 1 laboriert an Ellenbogenbeschwerden und musste Großarbeit verrichten. Auch im Block zeigte sich der TVR im ersten Durchgang ohne Fortune und kam selten die Finger an die Bälle des Gastgebers. Im Angriff zeigten Sven Metzger und Tom Strohbach indes eine sehr gute Leistung und punkteten konstant. War Rottenburg mal dran an den Bällen, konnte man seinen eigenen Angriff aufbauen und selbst punkten. Zum 15:18 verkürzte der TVR nochmal, nach der Auszeit legten die "Lünehünen" wieder eine Schippe drauf und sorgten beim 15:21 für die Vorentscheidung.

Rottenburg startete besser in Satz zwei, in dem Felix Isaak für Lars Wilmsen auf dem Feld stand. Fred Nagel sorgte für die erste TVR-Führung (2:1), ein Isaak-Ass baute diese aus. Die Gäste aus dem Schwabenland erhöhten den Druck spürbar, Tom Strohbach legte ein Ass nach, nachdem er mit dem ersten Blockpunkt für sein Team die Führung sicherte. Fred Nagel schloss sich dem an und blockte zum 7:5. Doch der TVR konnte den Druck nicht konstant hochhalten und sofort übernahm Lüneburg wieder das Zepter und hatte bei der zweiten technischen Auszeit seinerseits wieder die Führung inne. Die Verunsicherung war nun spürbar, Rottenburg haderte mit einigen strittigen Schiedsrichterentscheidungen und kassierte die gelbe Karte. Für Dirk Mehlberg kam Youngstar Johannes Schief in die Partie und markierte gleich seinen ersten Bundesligapunkt seiner Karriere (Schief:
"Das war ein geiles Gefühl"). Ein Aufschlagfehler von Sven Metzger markierte den Verlust des Satzes (17:25).

Nach der 10-Minutenpause zeigte Rottenburg sein Kämpferherz: Schnell stand es 3:0 für Rottenburg und SVG-Coach Stefan Hübner bat zur Auszeit.
Rottenburg blieb weiter das bestimmende Team und erhöhte die Führung (6:1, 8:4). Der hohe Druck im Aufschlag führt zu Punkten, aber auch zu einigen Aufschlagfehlern und Lüneburg schloss wieder auf (10:6, 13:11).
Rottenburg zeigte sich nun stark in Angriff und Block und erhöhte auf 18:13. Ein schöner Flatteraufschlöag von Felix Isaak markierte das 21:17, doch angepeitscht vom tollen Publikum in Lüneburg wurde es nochmal eng: Weiterhin musste Dirk Mehlberg Schwerstarbeit leisten, doch es war ihm vergönnt mit einem schönen Lob zum 25:23-Satzerfolg zu punkten.

War hier nochmal was drin für den TVR? Der Favorit konterte und ging schnell in Front (2:4, 4:8). Müller-Angstenberger reagierte und brachte Philipp Jankowski und Felix Ortmann für Federico Cipollone und Sven Metzger. Beide fügten sich gut ein und der TVR glich zum 8:8 aus, auch weil Fred Nagel stark beim Service war. Zum Spielende schaffte es Rottenburg oft nicht, die "Bälle tot zu machen" und produzierte bei einigen Missverständnissen leichte Punkte für die SVG, die davon zog.
TVR-MVP Tom Strohbach und Sven Metzger verkürzten nochmal auf 16:18 und gingen volles Risiko. Am Ende reichte es nicht ganz, Lüneburg verwandelte seinen ersten Matchball zum 21:25.

TVR-Coach Hans Peter Müller-Angstenberger freute sich über das Comeback seines Teams in Satz drei. "Dieser Satz war super und wir haben den Gegner gefordert, das gelingt hier nicht jedem Team." Am Ende fehlten Ressourcen von der Bank, "auch der kurzfristige Abgang von Kevin Foyer hat uns zurückgeworfen." Der TVR freut isch nun auf eine vierwöchige Winterpause, erst am 16. Januar 2016 geht es auswärts in Friedrichshafen weiter. "Jetzt darf Weihnachten kommen, das ist ein guter Ausgleich für die Jungs für die schwierige Hinrunde."

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