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L.E. Volleys: Das "Ding" gewonnen

2. Bundesligen: L.E. Volleys: Das "Ding" gewonnen

01.11.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Manfred Wiesinger 866 Ansichten

Das Derby Nummer 9 von 13 ist im Kasten. Die L.E. Volleys schlagen in Delitzsch ihren Derby-Konkurrenten 3:1. Der zum besten Spieler des Abends gewählte Sebastian Hähner verwandelte vor knapp 600 Zuschauern nach rund zwei kurzweiligen Stunden den Matchball und setzte damit auch ein Zeichen für Willenskraft und Teamgeist.

Denn die Vorzeichen waren alles andere als günstig. Wieland Oswald war dienstlich verhindert, Felix Weber fiel verletzt und Roman Metelskiy mit Fieber aus, Jannik Kühlborn und Enrico Ehrhardt laborierten noch an alten Verletzungen. Zusätzlich schleppten sich Erik Wichert und Sebastian Hähner krank aufs Feld. Letzterer hatte die ganze Woche nicht einen Ball in der Hand und musste krankheitsbedingt dem Training fern bleiben. Am Ende wurde er dennoch zum wertvollsten Spieler gewählt.

Dass die Leipziger im Derby die Oberhand behielten, darf man sicher auch dem Teamgefüge zuschreiben und dem unbedingten Willen, sich in Delitzsch nicht die Blöße zu geben. Das Spiel war im gesamten Lauf sehr spannend und teils auch hochklassig. Die Leipziger überzeugten vor allem im Aufschlag, beim Block und im Angriff. Einzig die Annahme wackelte, was aber durch einen agilen Martin Burgartz im Zuspiel meist ausgeglichen werden konnte. Kühlborn (Punktbester Spieler) und Hähner verwandelten die gestellten Pässe meist erfolgreich und auch die eine oder andere spektakuläre Rettungsaktion war zu beklatschen.

Im ersten Satz zogen die Männer in roten Hosen schnell davon, hatten beim 16:8 ein auskömmliches Polster, ehe sich einzelne Unsicherheiten einschlichen. Delitzsch schloss zum 21:19 auf, konnte aber den Satzgewinn der Leipziger (25:20) nicht mehr verhindern.

Der berühmte zweite Leipziger Satz ergab dann beim 8:16 genau das umgekehrte Bild. Leipzig konnte zwar aufholen, lag aber zwischenzeitlich mit 20:24 zurück. Das war die Stunde von Jannik Kühlborn, der all sein Können auspackte. Punkt, Punkt, Punkt und das 23:24 ließ noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch mit einem Aufschlagfehler beendeten die Volleys diesen Satz 23:25 selbst und zu Gunsten von Delitzsch.

Der dritte Durchgang begann auch noch einmal etwas fahrig und Leipzig lag kurz mit 10:11 zurück, ehe Ass-Mann Erik Wichert seine feinsten Aufschläge auspackte. Sechs Punkte in Folge brachten die Leipziger damit auf einen komfortablen 16:11-Vorsprung. So ging es dann auch weiter und die L.E. Volleys ließen ihrem Gastgeber keine Chance, düpierten Delitzsch mit einem 25:17.

Im vierten Satz bäumte sich Delitzsch noch einmal auf, hielt den Abschnitt bis zum 19:19 ausgeglichen. Doch wieder war es der Ass-Wichert, der für den entscheidenden Vorsprung sorgte, den Sebastian Hähner mehrfach ausbaute und den Matchball zum 25:21 gekonnt ins Delitzscher Parkett donnerte.

Die zahlreich anwesenden Leipziger Fans feierten ihre Jungs mit stehenden Ovationen. Auswärts-Sieg und Derby-Sieg wurde gesungen. Einige davon machten sich später dann auch mit der Mannschaft auf den Weg und feierten im Elsterartig noch "ein wenig" nach.

Die Statistik weist Jannik Kühlborn mit 18 Punkten als wichtigsten Punktelieferanten aus, gefolgt von Sebastian Hähner und Erik Wichert (8 im Aufschlag) mit jeweils 14. Auch die 14 Blockpunkte könnten sich sehen lassen. Alles in allem ein gutes Match, welches die L.E. Volleys am Samstag boten.

Die kommenden Partien werden nicht leichter. Am Samstag empfangen die Leipziger Tabellenführer den Zweitplatzierten aus Eltmann, der als sehr gefährlich einzustufen ist. Vom Papier her eine Erstliga-Mannschaft, die gerade dabei ist sich zu finden und von Spiel zu Spiel sicherer agiert. Tags drauf geht es für das Busse-Team ins weit entfernte Grafing. Diese Doppelbelastung wird sicherlich ein Gradmesser sein bei der Frage, ob Leipzig zu Recht an der Tabellenspitze steht und beim Kampf um die Meisterschaft mitzureden vermag.

Spielbeginn in der L.E. Play - Arena am Samstag den 7.11. ist um 19.00 Uhr.

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