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Neues Zuhause für Rudower Zweitligavolleyballerinnen

2. Bundesligen: Neues Zuhause für Rudower Zweitligavolleyballerinnen

05.05.2015 • 2. Bundesligen • Autor: Burkhard Kroll 1078 Ansichten

Noch vor wenigen Wochen berichtete der KSC Berlin über die Rudower Zweitligavolleyballerinnen in ihrem Bemühen, die Voraussetzungen für einen weiteren Zweitligabetrieb zu schaffen. Heute lässt sich die Meldung des Tages mit folgenden Worten zusammenfassen: Im letzten Jahr noch für den TSV Rudow in der 2. Bundesliga Nord am Start, nun in der KSC-Familie zu Hause. Die Spielerinnen haben mit dem KSC einen neuen Heimatverein gefunden. Hier freut man sich auf das Team und die Spiele in der kommenden Saison.

Der KSC scheut den zusätzlichen Aufwand für eine Zweitligabeteiligung nicht und hat den Lizenzantrag für seine neue 2. Mannschaft in der 2. Bundesliga gestellt. Nichtzuletzt auch die Vermittlung des Volleyballverbandes Berlin und seines Vizepräsidenten Marc Zuckermann half, alle Parteien an einen Tisch zu bringen und eine gemeinsame Lösung zu finden. Zuckermann selbst ist bereits als Trainer des Drittligateams in Köpenick engagiert. Damit ist die Frage nach dem schwierigen Erhalt des Zweitligastandortes Berlin vorerst beantwortet. Natürlich steht das Ergebnis des Lizenzierungsverfahrens der Volleyball Bundesliga aus.

Köpenicks Teammanager Martin Simon: "Bei allen Risiken und aller notwendigen Arbeit, die wir in dieses Projekt stecken werden: Für den KSC ergibt sich die Möglichkeit, unser Nachwuchsförderkonzept durch den Lückenschluß zwischen Dritter Liga und 1. Bundesliga weiter zu stärken und allein schon das Engagement der erfahrenen Zweitligaspielerinnen wird uns dabei helfen. Gemeinsam haben wir nun die Chance, etwas Neues und Zukunftsweisendes zu gestalten und den KSC und den Berliner Bundesligavolleyball im Damenbereich auf eine stabile Basis für die Zukunft zu stellen. Die Frage, ob uns das auch gelingen wird, können wir heute nicht beantworten. Wir wissen aber, dass das Engagement des KSC genauso wie jenes der jetzt ehemaligen Rudower Spielerinnen alternativlos ist."

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