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VSG verliert Spiel gegen KW und Karlitzek!

Bundesligen: VSG verliert Spiel gegen KW und Karlitzek!

05.03.2015 • Bundesligen • Autor: André Dehler 980 Ansichten

Es begann gut für die Grünen im ersten Auswärtsspiel der Pre-Playoffs in der Berliner Vorstadt bei den Netzhoppers Königswusterhausen-Bestensee. Trainer Milan Maric kam mit einer taktischen Veränderung um die Ecke, die von Beginn an Früchte zu tragen schien. Libero Thiago José Welter rückte von seiner angestammten Position in den Außenangriff und der 18-jährige Leonard Tille nahm die Liberoposition ein.

Diese Umstellung machte das Spiel der VSG Coburg/Grub variabler und Welter konnte mit überlegtem Angriffsspiel Punkt um Punkt erzielen. Am Ende war Welter sogar der beste Angreifer seines Teams. Alles schien so als ob die Schmiede aus Coburg diesmal gute Karten hätten einen Sieg gegen den Favoriten aus Königswusterhausen schaffen zu können. Doch es kam wie schon oft in der Saison ganz anders als geplant. Das VSG-Team, dem Stein, Nürnberger und Kucera fehlten hatte in dieser Saison mit einigen Krankheiten und Verletzungen zu kämpfen, die eine zu Beginn aussichtsreiche Saison verhagelten und auch diesmal war den grünen Volleyballerschmieden das Glück nicht hold. Bei einer Angriffsaktion beim Stande von 16:16 im ersten Satz knickte Moritz Karlitzek bei der Landung um und musste vom Spielfeld. Nachdem Trainer Maric kein weiterer gelernter Diagonalangreifer (Position gegenüber des Zuspielers) mehr zu Verfügung stand, musste Mittelblocker Poluga auf einer für ihn ungewohnten Position einspringen. Bis die Coburger sich wieder sortiert hatten war der erste Durchgang an die Hausherren aus KW gegangen. Im zweiten Durchgang versuchte die VSG mit aufopferungsvollem Kampfgeist, die Nachteile der eigenen Aufstellung zu kompensieren und gestaltete auch diesen Satz lange offen, ehe ein paar kleine Nachlässigkeiten die 2:0-Führung für Königswusterhausen bedeuteten. Im dritten Satz stellte Maric abermals um und nun agierte Libero Welter als Diagonalangreifer, Poluga rückte auf den angestammten Mittelblock und Meuter agierte im Außenangriff. Das Team machte aus der Not eine Tugend und agierte äußerst konzentriert und zielstrebig, der Gegner aus Brandenburg schien überrascht, dass die VSG-Akteure weiterhin alles versuchten, das Spiel noch zu drehen. Schließlich gelang dem Team um Trainer Maric der verdiente Satzgewinn und der Rückstand konnte auf 1:2-Sätze verkürzt werden. Im vierten Satz spielte KW-Bestensee dann überlegter und nutzte vor allem seine überlegene Körpergröße auf den Außenpositionen gegen den VSG-Block eiskalt aus. Die VSG Coburg/Grub steckte zwar zu keiner Zeit auf, dennoch setze sich am Ende nach 1:45-Stunden Spielzeit das eingespielte Team der Hausherren durch und schaffte mit einem 3:1-Sieg den 1:0-Vorsprung im direkten Duell.

Teammanager Michael Dehler: "Es ist schon frustrierend, dass wir in dieser Saison anscheinend das Pech gepachtet haben. Der Ausfall von Itamar Stein hat unserem Team im Dezember bereits sehr zugesetzt und nun verletzt sich auch noch Moritz im ersten Satz in den wichtigen K.O.-Duellen gegen Königswusterhausen. Leider hilft alles Jammern nichts und wir müssen nach vorne schauen. Die Mannschaft will den Zuschauern am Sonntag im Heimspiel auf jeden Fall nochmal eine Show bieten und das Beste aus der Situation herausholen!"

Trainer Milan Maric: "Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen, denn alle Spieler haben eine gute Leistung gezeigt und der Teamgeist stimmt. Der Ausfall von Moritz hat uns natürlich schon zurückgeworfen. Sehr überzeugt hat mich Leonard, der auf der Liberoposition eine ordentliche Leistung gezeigt. Das ist nach nur eine Woche Training mit dem Team und seiner noch jungen 18 Jahre eine ganz besondere Leistung und freut mich sehr für ihn!"

Am Sonntag, 08.03.2015 um 16 Uhr geht es im zweiten Spiel gegen die Netzhoppers KW-Bestensee in der HUK-Coburg arena um Ganze. Es gilt für die VSG Coburg/Grub den Widrigkeiten zu trotzen und mithilfe der Fans das schier Unmögliche möglich zu machen und ein drittes entscheidendes Spiel zu erzwingen. Natürlich werden auch die beiden Jugendnationalspieler Leonard Tille und Maximilian Horn erstmals in der Arena für die VSG auflaufen und die Zuschauer werden sich von den Qualitäten der beiden überzeugen können.

Für die VSG spielten: (Punkte in Klammern)
Karanovic (19), Karlitzek (2), Welter (21), Kellermann (4), Kocian (2), Poluga (9), Baxpöhler (1), Meuter (6), Speta, Horn, Tille

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