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SWD powervolleys: Turbulente erste Wochen im neuen Jahr

Bundesligen: SWD powervolleys: Turbulente erste Wochen im neuen Jahr

15.02.2015 • Bundesligen • Autor: SWD Powervolleys Düren 1720 Ansichten

Das alte Jahr endete für die SWD powervolleys Düren mit der größten Enttäuschung bisher in dieser Saison. Die Mannschaft schied im Pokal-Halbfinale in Lüneburg überraschend aus und verlor zudem Kapitän Jaromir Zachrich wegen eines Muskelbündelrisses. Noch schwieriger wurde die Lage, als vor dem Gastspiel des VfB Friedrichshafen in Düren mit Steven Hunt der zweite Stammspieler verletzungsbedingt aussetzen musste.

Zwei Wochen später wurde sein Vertrag auf Wunsch des Spielers aufgelöst. Eine Rückkehr auf das Spielfeld wäre in dieser Saison aufgrund von Hunts Schulterproblemen nicht möglich gewesen. Die von Jaromir Zachrich steht noch aus. Dazu kam eine Grippewelle, die im Januar durch die Mannschaft rollte. Punktum: Nachdem Friedrichshafen die Dürener im ersten Spiel des neuen Jahres nach allen Regeln der Kunst verprügelt hatte, waren die Aussichten bei den SWD powervolleys Düren alles andere als sonnig.

"Ich verdammt stolz auf unser Team", sagte Jaromir Zachrich einen Monat später. "Entweder, du zerbrichst als Mannschaft an einer solchen Phase, oder du kommst noch stärker da raus." Düren hat sich für die zweite Version entschieden. Der Lohn für einen der besten Monate, die ein Dürener Team seit langer Zeit gespielt hat, lautet Platz drei als Ausgangsbasis für die Playoffs. Den hatten die SWD powervolleys nach ihrem mühevollen 3:1-Heimsieg über die CSG Coburg/Grub Anfang Februar so gut wie und seit dem Sieg der SVG Lüneburg beim TV Ingersoll Bühl am Samstag endgültig sicher. Und das zwei Tage vor dem Ende der Normalrunde!

Der Weg dorthin war steil. Nicht nur, weil mit Zachrich und Hunt zwei Stammspieler fehlten. Sondern auch, weil die Mannschaft gegen den zweifelsohne vorhandenen Frust spielen musste. Nach dem 0:3 gegen Friedrichshafen reiste Düren zum CV Mitteldeutschland. Die Verunsicherung war zu spüren, als Düren im ersten Satz viele Chancen liegen ließ und schließlich 33:35 unterlag. Danach zeigte das Team erstmals die Stärke, die es in den kommenden Wochen auszeichnen sollte. Die SWD powervolleys machten weniger Fehler als der Gegner und griffen mutiger an. Düren gewann die nächsten drei Sätze glatt und feierte danach im Heimspiel gegen Herrsching einen soliden 3:0-Arbeitssieg. Es folgten drei entscheidende Spieler hintereinander. Auswärts bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen distanzierten die SWD powervolleys einen ersten direkten Konkurrenten. Mann des Tages war der 18-Jährige Dennis Barthel, der in überzeugender Weise durchspielte, weil Jan-Philipp Marks die Reise krankheitsbedingt nicht mitmachen konnte. Platz sechs war sicher. Es folgte Revanche, Teil 1. Ein hoch motiviertes Dürener Team schlug den TV Rottenburg glatt 3:0 und rückte die Verhältnisse nach dem 2:3 in der Hinrunde wieder gerade. Platz fünf war sicher. Dann reiste Düren nach Lüneburg. Einen Monat nach dem bitteren Pokal-Aus zeigte die Mannschaft ein anderes Gesicht und schlug die Überraschungsmannschaft der Saison 3:1. Hauptangreifer Sebastian Gevert erlegte die Lüneburger im vierten Satz im Angriff beinahe im Alleingang. Platz vier war sicher.
Spätestens hier zeigte sich aber auch, dass der Aufwärtstrend bei den SWD powervolleys mehrere Gründe hatte. Zum einen war das Vertrauen in die eigene Stärke groß. Außerdem wurde jetzt klar, dass das Team an den größer werdenden Herausforderungen gewachsen war. Selbst die aufgrund eines langen Staus durcheinander geratene Vorbereitung auf das schwere Spiel in Lüneburg brachte die Dürener nicht ab vom Kurs. Neben Gevert machte Marks viele wichtige Punkte. Die Entwicklung des Neuzugangs ist ein weiterer Grund. "Er hat übernommen", sagte Abwehrchef Blair Bann und drückte damit aus, dass Marks nach dem Aus für Steven Hunt endgültig als Stammspieler auf das Feld gerückt ist und in dieser Rolle seitdem vollkommen überzeugt. "Das zeichnet unser gesamtes Team aus. Jeder trägt dazu bei, dass wir besser werden", sagte Bann.
Der vorläufig letzte Akt mit acht schweren Spielen in fünf Wochen war der Heimsieg über Coburg . Damit gelang die dritte Revanche in Folge. Platz drei war so gut wie sicher. Das Coburg-Spiel (3:1) war die schwächste Vorstellung seit Friedrichshafen. "Aber daraus kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen", sagte Trainer Michael Mücke. "Die Jungs sind alle platt. Das merkt man ganz genau. Die vergangenen Wochen haben Substanz gekostet." Die anschließenden zweieinhalb Wochen Pause tun dem Team auf der einen Seite gut. Ein paar freie Tage plus die Möglichkeit, ein wenig Karneval zu feiern, sind so entstanden. Trotzdem sind die Dürener nicht glücklich mit dem Spielplan. Auf viele englische Wochen mit Spielen alle drei oder vier Tage folgt nämlich lange nichts. Innerhalb von sechs Wochen bestreitet Düren gerade mal zwei Spiele, nämlich die in Berlin am kommenden Wochenende. Danach ist bis zum Beginn der Playoffs mit dem Heimspiel am 14. März wieder Pause. "Ich verstehe das nicht", kommentiert Mücke. Erst müssen wir ein Spiel nach dem anderen durchknüppeln, dann kommt lange nichts. Warum ist es nicht möglich, überwiegend nur an den Wochenenden zu spielen statt alle vier Tage, um danach über Wochen kein Spiel zu haben?"
Jetzt lautet die nächste schwere Aufgabe für die SWD powervolleys, den Rhythmus nicht zu verlieren. Angesichts von nur zwei Spielen in sechs Wochen, die auch noch an zwei Tagen hintereinander weg gespielt werden, ist die Herausforderung genau so groß wie in den stressigen ersten fünf Wochen des Jahres.

Auf Wunsch der Mannschaft sei noch den Fans Danke gesagt. Die Unterstützung vor allem bei den weiten und schweren Auswärtsfahrten war großartig und hat den Spielern sehr geholfen. Das war ein wichtiger Bestandteil des Erfolgs in den vergangenen, schweren Wochen. Danke!

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