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VSG Coburg/Grub - SVG Lüneburg 1:3

Bundesligen: VSG Coburg/Grub - SVG Lüneburg 1:3

25.01.2015 • Bundesligen • Autor: Rolf Müller 2236 Ansichten

VSG Coburg/Grub konnte sich gegen den diesjährigen Pokalfinalisten SVG Lüneburg nicht durchsetzen, unterlag mit 1:3-Sätzen. Sehr unterschiedlich präsentierten sich die Schützlinge von Milan Maric in den letzten Wochen. Unerwarteter Tie-Break-Sieg über Düren, Heimniederlage gegen KW-Bestensee, Top-Leistung beim Rasierklingenritt mit Tie-Break in Rottenburg und nun wieder die 1:3-Heimniederlage gegen Lüneburg.

VSG Coburg/Grub - SVG Lüneburg 1:3 - Foto: Markus Bloss

Foto: Markus Bloss

Was ist das Maß der Dinge, wie sollen die Fans der Region die Spielstärker ihrer Mannschaft einordnen?
Sicher ist, dass die Langzeitverletzung von Top-Scorer Itamar Stein das Team zurückgeworfen hat, eine mögliche Platzierung in den Rängen 6-8 klar verhindert hat.

Lüneburg kam als eine Mannschaft der "Riesen" nach Coburg, vier Spieler haben die stattliche Größe von 2,06 m und drei weitere haben ebenfalls die 2 vor dem Komma. Die Norddeutschen sind das Überraschungsteam der Saison, denn sie brachen in das Lager der Überfliegerteams Friedrichshafen und BR Volleys ein, stehen Anfang März erstmals im Finale des Deutschen Pokals. Sie wurden vom Norddeutschen Rundfunk kürzlich als beste Mannschaft Norddeutschlands ausgezeichnet und wollen in den Play Offs der Meisterschaft noch mehr erreichen.
Milan Maric begann mit Poluga, Karanovic, Meuter, Welter, Karlitzek und Kocian, blieb im ersten Satz bis in die Schlussphase dran (16:17, 17:18) dran.

Baxpöhlers Blockpunkt zum 21:23 ließ nochmals Hoffnung aufkeimen, doch dann machten die Lüneburger um den Ex-Rottenburger Bahlburg den Sack mit dem 21:25 zu.
Dennoch, die Coburger Fans waren optimistisch. Norbert Hager, Verkaufsleiter der Fa. Schumacher aus Ebersdorf hoffte vor dem Spiel: "Die VSG Coburg/Grub wächst heute über sich hinaus und gewinnt."

Auch der Vorstand der VR Bank Coburg, Karlheinz Kipke bemerkte nach dem dramatischen zweiten Satz, der nach zwei Satzbällen der Coburger (24:23 und 25:24) dann doch noch hauchdünn mit 27:29 an Lüneburg ging: "Es ist ein ausgeglichenes Spiel, ein 3:2-Sieg am Ende wäre wünschenswert. Schade um die zweiten Satz, der ging eindeutig an den Glücklicheren. Wenn unsere Jungs nun das noch abrufen könnten, was sie vor drei Tagen in Rottenburg gezeigt haben, ist ein Tie-Break-Sieg durchaus drin."

Auch der verletzte Top-Scorer Itamar Stein, der am Spielfeldrand wie ein Tiger entlang lief, hatte nur ein Wort auf den Lippen: "Schade, schade.." Bis zu den Pre-Playoffs will er wieder dabei sein und hoffentlich kann er dann sein ganzes Können schon wieder abrufen, um dann vielleicht noch Unmögliches möglich zu machen.

Der Spielverlauf im dritten Satz gab dem Bankvorstand zunächst recht, denn die VSG zeigte sich nun in Höchstform, wollte die Lüneburger an die Wand spielen.
Über die Stationen 17:8 (Karlitzek), 22:15 (Karanovic) erzielte wiederum Youngster Karlitzek, der vor Energie sprühte den entscheidenden Siegpunkt zum 25:18.
Die 861 Zuschauer in der HUK Coburg arena waren begeistert, hofften auf die komplette Wende im 4. Satz.
Anfangs war es wie davor stets knapp (6:6 Karlitzek), 7:8 Max Meuter, der als kleiner, aber hochintelligenter Spieler den Lüneburger Riesenblock zweimal spalten konnte.
Ein sehr vakanter Punkt mit viel Aufregung wie schon im vorherigen Satz, als die 1. Schiedsrichterin beim Stand 8:10 einen Coburger Punkt wieder einkassierte, brachte nun den Lüneburgern erstmals eine Vierpunkteführung (7:11). Auffällig nun bei den Gästen Mittelblocker Schlien, denn der 2,06 m-Mann schlug Aufgaben, die man eigentlich in die Kategorie "Schmittchen Schleicher" einordnen kann. Bereits im zweiten Satz hatte er damit Erfolg, denn er zeigte keine breite Brust mit Hammerschlägen, sondern machte sich wie eine Raubkatze ganz klein und ließ die Bälle segeln, wollte quasi von unten servieren wie ein

Volleyballneuling und hatte damit sogar zweimal sogar Serien. Mit kurz gespielten Bällen und Hinterfeldangriffen zogen die Lüneburger auf 11:20 davon. Nun
merkte man, dass den VSG-Hammerschmieden das schwere Tie-Break-Spiel vom Mittwoch in Rottenburg noch in den Knochen steckte.

Auf 19:24 kam man nochmals heran, doch dann war das Match gelaufen und die 1:3-Niederlage stand fest.
Der neue Geschäftsführer der Volleyballer, Mathias Müller, der in der Satzpause offiziell den Fans, die auch im vierten Satz beim Stand von 14:21 noch richtig gute Laune hatten und die Hammerschmiede anfeuerten, vorgestellt wurde, hat konkrete Vorstellungen von der Volleyballzukunft in Coburg. Er bemerkte: "Ich sehe meiner Tätigkeit und dem ganzen ganz optimistisch entgegen. Ich weiß, es herrscht ein hoher Erwartungsdruck, es sind ehrgeizige Ziele gesetzt. Es gilt, in den nächsten zwei bis drei Jahren die Sportart Volleyball bei den Freunden des Volleyball, den Firmen, die das unterstützen, den Fans noch attraktiver zu machen, um die Zuschauerzahlen kontinuierlich zu erhöhen. Es hätte heute beim Spiel gegen Lüneburg auch anders laufen können, der Kampfgeist war da. Aber wir haben ja noch weitere Chancen, nicht nur in dieser Saison."

In der Spielstatistik ragte Youngster Moritz Karlitzek mit 27 Punkten und einer Quote von 57% heraus, wurde verdient MVP. Auch die mehreren Asse von
Zuspieler Adam Kocian waren erwähnenswert wie auf Lüneburger Seite Rene Bahlburg, von Milan Maric zum MVP gewählt und Diagonalangreifer Jannik Börner mit 15 Punkten und einer Quote von 50%.

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