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Drei Sätze bis nach Rom

Champions League: Drei Sätze bis nach Rom

11.04.2017 • Champions League • Autor: Christof Bernier 334 Ansichten

Das erste Aufeinandertreffen in der Runde der besten sechs Mannschaften der CEV Champions League zwischen den BR Volleys und Dynamo Moskau bot alles, was das Volleyball-Herz begehrt: Spitzensport auf höchstem Niveau, großartige Stimmung und einen umjubelten 3:2-Heimsieg. Am Mittwoch (12. April um 18.00 Uhr MEZ) bietet sich dem Deutschen Meister nun die historische Chance, mit einem Erfolg in Russland erstmals sportlich das Finalturnier der europäischen Königsklasse zu erreichen.

Drei Sätze bis nach Rom - Foto: Eckhard Herfet

Foto: Eckhard Herfet

Exakt drei Sätze trennen die BR Volleys von diesem Meilenstein der Vereinsgeschichte. Nach dem Hinspiel-Erfolg gegen die mit zahlreichen Olympiasiegern gespickte Dynamo-Mannschaft müssen die Berliner in der russischen Metropole noch einmal zur Höchstform auflaufen, um die Sensation perfekt zu machen. Hierfür brauchen die Männer um Kapitän Robert Kromm einen erneuten Sieg (3:0, 3:1, 3:2) oder einen gewonnenen "Golden Set" nach einer 2:3-Niederlage. So oder so: Drei erfolgreiche Sätze müssen her!

BR Volleys Außenangreifer Ruben Schott erwartet ein noch schwierigeres Spiel als vor Wochenfrist: „Dieses Match wird superhart. Wir werden alles in die Waagschale werfen müssen, um dort eine Chance zu haben.“ Moskau will und muss nach der 2:3-Pleite in Berlin im Rückspiel zurückschlagen. Im bisherigen Saisonverlauf ging die Mannschaft von Trainer Yury Marichev in einem Champions-League-Heimspiel lediglich einmal als Verlierer vom Parkett, gegen den Polnischen Meister Zaksa Kedzierzin-Kozle hieß es am Ende 1:3.

Die Generalprobe für das Aufeinandertreffen gelang beiden Teams: Während die Hauptstädter am Samstag in den Playoffs der Deutschen Meisterschaft im Einsatz waren, bestritt Dynamo das letzte Hauptrundenspiel der russischen Liga und gewann 3:1 gegen Novokuybyishevsk. Aber auch die BR Volleys tankten mit einem 3:0-Erfolg gegen die United Volleys Rhein-Main wichtiges Selbstvertrauen für das Duell mit dem Favoriten.

Im Hinspiel bewiesen die Berliner einmal mehr ihre enormen Comeback-Qualitäten, als sie das Match nach zwei verlorenen Sätzen drehten. Vollen Einsatz zeigten die Männer um den überragenden Paul Carroll dabei vor allem in der Block-Abwehr, in der man wohl auch im Rückspiel an die Leistungsgrenzen gehen muss, um dem schnellen und athletischen Spiel der Russen die Durchschlagskraft zu nehmen. Außerdem wird Dynamo im Aufschlag vor heimischer Kulisse noch mehr Druck ausüben wollen. Ruben Schott rechnet in jedem Fall mit einer Leistungssteigerung des Kontrahenten: „In Moskau ist die Situation eine ganz andere, dort werden die Russen nicht so leicht zu verunsichern sein. Vor allem unsere Annahme wird wohl unter Dauerbeschuss stehen. Dieser Gegner ist so erfahren und abgezockt, wir müssen absolut an unserem Limit spielen.“

Aufbauen können die BR Volleys auf die drei letzten Sätze des Duells in Berlin, die sie in eindrucksvoller Art und Weise für sich entschieden. Außerdem macht Mut, dass Coach Roberto Serniotti seine Stammformation nun offensichtlich gefunden hat, gleichzeitig aber endlich wieder die volle Breite seines Kaders ausschöpfen kann. Schott, Carroll und Okolic haben sich nach vielen Saison-Minuten auf der Bank in den letzten Wochen unverzichtbar gemacht, außerdem gab Marshall nach seiner langen Verletzungspause dem BR Volleys Team gegen Moskau und Frankfurt in wichtigen Situationen zusätzliche Stabilität.

Gelingt es den Berlinern noch ein weiteres Mal, den eigenen Zenit zu erreichen und "in die Köpfe der Russen zu kommen", wie es Kapitän Robert Kromm nach der Energieleistung im Hinspiel treffend umschrieb, steht der Hauptstadtclub unter den besten vier Mannschaften des Kontinents. Das entscheidende Duell um den Einzug in das CEV Champions League Final Four 2017 in Rom kann man im kostenlosen Internet-Livestream auf www.laola1.tv sowie mit deutschem Kommentar live auf Sport1+ verfolgen.

 

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