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Ein gutes Omen für die Gastgeber?

Champions League: Ein gutes Omen für die Gastgeber?

01.03.2017 • Champions League • Autor: Jan Wüntscher 336 Ansichten

"Im Europapokal zu spielen, das hat schon eine besondere Bedeutung", stellt United Volleys-Cheftrainer vor der Begegnung mit den Belgiern von Lindemans Aalst am Donnerstagabend um 19.30 Uhr in der Rüsselsheimer Großsporthalle fest. Immerhin gehe es dabei auch um Punkte im Nationen-Ranking und damit um die Startplätze der deutschen Bundesligisten. "Durch unsere Teilnahme und das Erreichen des Viertelfinals konnten wir gleich im ersten Jahr unseren Beitrag leisten, darauf können wir schon jetzt stolz sein", so Warm. Deutschland gegen Belgien im CEV Cup - Das gab es an gleicher Stelle übrigens schon einmal, vor 35 Jahren.

Ein gutes Omen für die Gastgeber? - Foto: United Volleys/Corinna Seibert

Foto: United Volleys/Corinna Seibert

Damals trafen die Damen der TG 1862 Rüsselsheim als Deutscher Pokalsieger auf das Team von Davozon Zonhoeven und zogen nach einer 0:3-Auswärtsniederlage und einem 3:0-Sieg zuhause - noch nach alter Zählweise und ohne "Golden Set" - in die nächste Runde ein. Vielleicht ein gutes Omen für die United Volleys, die sich allerdings in umgekehrter Reihenfolge mit ihrem Gegner aus Ostflandern zu messen haben. 1983 gelang den Rüsselsheimer Frauen auch noch das, wovon die Uniteds bei einer guten Vorstellung gegen die Belgier ebenfalls träumen dürfen: Der Einzug in die Runde der vier besten Teams des europäischen Wettbewerbs, der seinerzeit vom Gewinn der Bronzemedaille gekrönt wurde.

Hohe Hürde vor dem Halbfinale

Bevor sich die Männer von Michael Warm über derartige Meriten Gedanken machen können, ist jedoch ein echtes Schwergewicht mit klangvollen Namen zu bezwingen. "Aalst ist neben Maaseik und Roeselare eine der drei Topmannschaften im belgischen Volleyball, die die dortige Liga seit ewigen Zeiten dominieren", erklärt der Cheftrainer. Ungleich bekannter ist das Team unter dem Namen Asse-Lennik, mit dem man seit 20 Jahren fast ununterbrochen im Europacup dabei war. Allein schon der 39-jährige Zuspiel-Veteran Frank Depestele, der in seiner langen Karriere bereits in Russland, Griechenland und der Schweiz aufschlug, sei das Eintrittsgeld wert, empfiehlt Warm. Daneben tummeln sich im Aalster Kader noch diverse weitere bekannte Namen.

An vorderster Stelle zu nennen ist Philipp Kroiss, als Österreichischer Nationallibero direkter Konkurrent von United Volleys-Annahmespezialist Florian Ringseis und seinem dortigen Auswahlcoach Michael Warm natürlich bestens bekannt. An den holländischen Außenangreifer Tijmen Laane erinnert man sich in der Volleyball Bundesliga noch aus der Saison 2014/15 als er im Lüneburger Trikot einer der zuverlässigsten Punktesammler war. Sein Landsmann Michael Parkinson stand vergangenes Jahr noch im Mittelblock der SWD powervolleys Düren. Mit Spielern aus Polen, Lettland, Australien und Kroatien ist das internationale Ensemble komplett.

Belgier kommen mit Fanbus

"In den letzten Wochen hatten die einen richtigen Lauf", weiß Michael Warm aus der belgischen Liga zu berichten. Dass das närrische Treiben in der Karnevalshochburg Aalst den Akteuren nachhaltig zugesetzt hat, ist ebenfalls nicht zu erwarten. Die "jungen Wilden" aus dem Rhein-Main-Gebiet um den zuletzt so entfesselt aufschlagenden und angreifenden Moritz Reichert müssen also schon im Hinspiel eine Klasseleistung abrufen, um sich eine gute Ausgangsposition für das Rematch am 15. März zu sichern. Vielleicht reist dann ja auch ein vollbesetzter Fanbus, wie er am Donnerstag aus Flandern in Rüsselsheim erwartet wird, in die umgekehrte Richtung?

Angekündigt hat sich zudem auch die belgische Honorarkonsulin aus Frankfurt. Bei einem derart besonderen Spiel will das Trainerteam der Gastgeber auch in personeller Hinsicht nichts dem Zufall überlassen. Da beim Slowenen Jan Klobucar (Stirnbeinhöhlenfraktur) der weitere Heilungsverlauf abgewartet werden muss, dürfen sich die Rüsselsheimer Zuschauer voraussichtlich auf ein zusätzliches bekanntes Gesicht freuen: Mit dem erfahrenen TG-Zweitligakapitän Anton Borger hat Michael Warm seinen früheren Spieler aus Junioren-Nationalmannschaftszeiten ins Team gegen Aalst berufen.

 

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