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Volleyball-Team Hamburg vor Saisonrekordkulisse mit starker Vorstellung

2. Bundesligen: Volleyball-Team Hamburg vor Saisonrekordkulisse mit starker Vorstellung

12.02.2017 • 2. Bundesligen • Autor: Stephan Lehmann 425 Ansichten

Das Volleyball-Team Hamburg hat am Sonnabend vor der Saisonrekordkulisse von 747 Zuschauern den Tabellenvierten Köpenicker SC II mit 3:1 (25-20, 22-25, 25-21, 25-21) geschlagen. Die Mannschaft von VTH-Trainer Slava Schmidt zeigte über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte Leistung und zeigte sich gut erholt von der Niederlage in Leverkusen.

Volleyball-Team Hamburg vor Saisonrekordkulisse mit starker Vorstellung  - Foto: VTH/Lehmann

Foto: VTH/Lehmann

Ein rundum gelungener Nachmittag für das Volleyball-Team Hamburg, der mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft und dem TV Fischbek begann. Die Kooperation beinhaltet u.a. die Einrichtung eines Leistungszentrums um den Volleyball-Spitzensport in Hamburg zu fördern, seinen Bestand zu sichern und auch eine entsprechende Wirkung auf den Volleyball-Breitensport zu erzielen.

Beim Einlaufen der Mannschaft, wurden die Spielerinnen erstmals von Kindern der benachbarten Ganztagsgrundschule "Am Johannisland" begleitet, die die Spielerinnen während des Spiels lautstark anfeuerten.

Im ersten Satz übernahm das Volleyball-Team Hamburg von Beginn an das Kommando und hatte auf die Angriffe der Gäste immer die passende Antwort parat. Auch wenn spielerisch noch nicht alles passte, ließen die Hamburgerinnen zu keinem Zeitpunkt einen Zweifel daran aufkommen, wer den ersten Durchgang gewinnen würde. Folgerichtig ging der Satz mit 25-20 an die Gastgeberinnen.

Nach dem Satzgewinn waren es im zweiten Satz die Gäste, die das Spielgeschehen bestimmten. Immer wieder führten sie Spreestädterinnen mit 4 oder 5 Punkten und zwangen die Hamburger Mannschaft zu mehreren Aufholjagden. Zwar gelang es den Gastgeberinnen ein ums andere Mal den Rückstand aufzuholen und sogar in Führung zu gehen, sahen sich im Anschluss aber sofort wieder einem Rückstand ausgesetzt. Mit ihrem Kampf und Einsatz riss die VTH Mannschaft die Zuschauer mit, was beide Teams zu starken Ballwechseln beflügelte. Nach einer letzten Führung mit 19-18 waren es aber wieder die Gäste, die sich, diesmal entscheidend, absetzen konnten und den Satz mit 25-22 für sich entschieden.

Auch im dritten Satz waren die Gäste zu Beginn tonangeben und führten zur ersten technischen Auszeit mit 8-4. Wieder waren die Hamburgerinnen zu einer Aufholjagd gezwungen, wiederum wandelten die Schützlinge von Slava Schmidt den Rückstand in eine 9-8 Führung, ließen sich aber diesmal nicht mehr abschütteln. Das Spiel war nun völlig offen und erst gegen Satzende konnten die Gastgeberinnen für den entscheidenden Punktevorsprung zum 25-21 sorgen.

Im vierten Satz waren es einmal mehr die Gäste, die besser in den Durchgang starteten und zur zweiten technischen Auszeit mit 16-11 führten. Aber die Hamburgerinnen gaben nicht auf, kämpften sich erneut heran, glichen zum 18-18 aus und gingen mit 20-18 in Führung. Diesen Vorsprung ließ sich das Volleyball-Team Hamburg nicht mehr nehmen und gewann den Satz mit 25-21.

VTH-Cheftrainer Slava Schmidt war voll des Lobes für seine Mannschaft: "Ich habe schon auf der Rückfahrt letzte Woche versucht, das Leverkusen Spiel aus den Köpfen meiner Spielerinnen zu bekommen und bin sehr froh, dass das so gut geklappt hat. Wir haben von Anfang an gut gespielt. Köpenick war der erwartet starke Gegner und beide Teams haben Werbung für den Damen-Volleyballsport gemacht. Ich hoffe, die Zuschauer sind beim Doppelspieltag am 11. und 12. März wieder so zahlreich in der Halle und machen wieder eine so großartige Stimmung".
Auch die zum MVP gewählte Anisa Sarac freute sich über die Leistung ihrer Mannschaft: "Köpenick war sehr unangenehm zu spielen. Ich bin froh, dass wir kühlen Kopf bewahrt haben und das Spiel für uns entscheiden konnten. Aber die drei Punkte waren wirklich hart erarbeitet."

 

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