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SWD powervolleys Düren: Schwere Prüfung in Herrsching

Bundesligen: SWD powervolleys Düren: Schwere Prüfung in Herrsching

22.01.2017 • Bundesligen • Autor: SWD powervolleys Düren 262 Ansichten

232 Angriffe waren zu schlagen, bevor feststand, wer eine der großen Schlachten des Wochenendes in der Volleyball Bundesliga gewonnen hat: die SWD powervolleys Düren. Mit 3:2 (32:34, 25:23, 22:25, 25:15, 16:14) hat das Team von Trainer Tommi Tiilikainen die Aufwärtsaufgabe beim TSV Herrsching für sich entschieden. Zumindest über Nacht schiebt sich Düren an Meister Berlin vorbei auf Platz drei. Das kann sich am Sonntag wieder ändern. Wichtiger aber ist, dass Düren den Abstand auf den Sechstplatzierten Herrsching auf solide zwölf Punkte ausgebaut hat.

"Wir hatten eine schwierige Vorbereitung auf dieses Spiel", sagte Tiilikainen. Mit Tim Broshog , Ossi Rumpunen und Romans Sauss sind weiter drei wichtige Spieler nur eingeschränkt oder gar nicht einsatzfähig. Das zeigt sich nicht nur im Spiel, sondern vor allem im Training. "Es hat ein paar Phasen gegeben, in denen der Gegner zu einfach zu Punkten gekommen ist", spielte Tiilikainen vor allem auf den 12:19-Rückstand in Satz drei an. "Aber ich habe sehr viele gute Dinge gesehen. Vor allem unsere tolle Moral."

Dazu kam ein Tomi Rumpunen, der einen Großteil der Last in der Annahme der gegnerischen Aufschläge alleine trug, und dem bei 46 Annahmen lediglich ein Fehler passierte. Gegen Michael Andrei im Mittelblock waren die Herrschinger eigentlich die gesamte Partie über machtlos. Und dann schlug noch eine weitere besondere Stunde des Jaromir Zachrich.

Wie schwer die Aufgabe in Bayern werden würde, wurde gleich im ersten Satz klar. Denn die Gastgeber zeigten ihre größte Stärke: einfach nicht aufgeben. Bis über die zweite technische Auszeit hinaus erarbeiteten sich die SWD powervolleys immer wieder Vorsprünge, weil die Mannschaft im Aufschlag effektiver war und den Gegner zu Fehlern zwang. Doch Herrsching kam immer wieder zurück, blockte am Ende gegen Rudy Verhoeff und hatte beim 24:22 Satzbälle. Die Bayern vergaben ihre Chance. Was folgte war ein Rennen um Satz eins mit ständig wechselnden Führungen. Zum 31:30 erarbeitete sich Herrsching wieder einen Satzball, jubeln durften sie zum 34:32, als ein Dürener Angriff das Feld verfehlte.

Genau so eng, wie der erste Satz begonnen hatte, ging es in Durchgang zwei weiter. Düren führte zwar zwischenzeitlich mit 13:11 und 18:15, aber erneut kamen die Herrschinger zurück. Es blieb ein Duell auf Augenhöhe, den Unterschied machte ein Angriffsfehler der Gastgeber, der das 23:21 für Düren bedeutete. Den Vorsprung brachte die Mannschaft von Tommi Tiilikainen über die Ziellinie.

Nach der Satzpause lief bei den SWD powervolleys einige Minuten nicht viel zusammen. Von 12:10 zog Herrsching auf 19:12 davon, spielte dabei so stark, dass es das emotionale Publikum in der kleinen Halle zum Dauer-Jubelgesang animierte. Und Düren konnte den Rausch der Bayern nicht mehr rechtzeitig stoppen. "Da haben sie sehr stark gespielt", lobte Tiilikainen den Gegner. Gegen Ende des Satzes fand sein Team die Stabilität wieder, Düren kam heran, zu mehr als 22:25 reichte es aber nicht mehr.

Aber offenbar war die Talsohle durchschritten. Käpt'n Zachrich war es, der voran ging und die SWD powervolleys zurück in die Partie brachte. Genauer gesagt waren es Zachrichs Aufschläge. Gefürchtet ist er für seine präzisen Sprung-Flatter-Angaben. Im vierten Satz packte er zweimal den Hammer aus, zweimal Treffer versenkt. Und weil viele seiner anderen Aufschläge ebenfalls Wirkungstreffer waren, ging Düren mit dem Kapitän an der Aufschlaglinie deutlich in Führung und gab diese nicht mehr her.

Eine Gegenoffensive des leidenschaftlich kämpfenden Gastgebers mussten die SWD powervolleys im Tiebreak noch überstehen. Denn die Herrschinger bewiesen nicht zum ersten Mal großen Kampfgeist, kamen von 3:6 zurück, führten dann sogar 9:7 und die Halle stand wieder Kopf. Mit einem Zachrich-Block zum 10:10 meldete sich Düren zurück, wehrte einen Matchball der Gastgeber ab und glich zum 14:14 aus. Herrsching vergab den nächsten Angriff und bescherte Düren Matchball. Der nächste Angriff der Gastgeber war zu harmlos, Düren konnte zum Gegenangriff ausholen und verwandelte diesen in Form von Rudy Verhoeff, der anschließend zum Sports and Travel MVP gekürt wurde.

"Das war der erwartet schwere Kampf. Unser Aufschlag und unsere tolle Moral haben uns gegen einen starken Gegner am Ende den Sieg gebracht", fasste Tiilikainen zusammen. Sein Gegenüber Max Hauser lobte die großen Fortschritte seines Teams und attestierte Düren, "eine saugeile Mannschaft" zu sein, die "wahnsinnig gut abwehrt". Diese Mannschaft erhält jetzt von ihrem Trainer ein paar freie Tage, in der Hoffnung, dass das Lazarett sich über das spielfreie kommende Wochenende etwas lichtet.

 

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