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Ausgeträumt: Die Pirates vergeben die Chance auf den Einzug ins DVV-Pokal Halbfinale

DVV-Pokal: Ausgeträumt: Die Pirates vergeben die Chance auf den Einzug ins DVV-Pokal Halbfinale

26.11.2015 • DVV-Pokal • Autor: Sandy Penno 694 Ansichten

Nach 104 Minuten stand gestern Abend fest: Die SVG Lüneburg ist eine Runde weiter und bestreitet das zweite Jahr in Folge das DVV-Pokal Halbfinale. Für die Piraten hingegen ist die Reise im Deutschen Cup zu Ende. Vor 800 Zuschauern in der Gellersenhalle verloren sie 3:1 (26:28, 25:11, 25:21, 25:18).

Herbe Enttäuschung und Wut war den Gesichter des Piraten-Stabs anzusehen. Die Sensation war zum Greifen nah, der Einzug ins Halbfinale wäre der Erste in der Geschichte des CVMs gewesen. Aber einmal mehr vergaß das Team als Team zu spielen und zu kämpfen. Stattdessen schenkten sie den Lüneburger geradezu die Punkte. Bereits im ersten Satz ließen sie die Gastgeber schnell mit 4 Zählern davonziehen (8:4, 15:11). Drei Aufschlagfehler in Folge, verschlafene Annahmen und Dankebälle machten es dem Gegner leicht. Beim Stand von 19:15 verletzte sich der als Mittelblocker eingesetzte Marcin Brzezinski (#1) am linken Knöchel. Das brachte die Lüne-Hünen aus dem Gleichgewicht und schien für die Mitteldeutschen die Wende. Der Kampf war eröffnet, das Zusammenspiel stimmte (20:18, 20:22). Ein Block von Jaroslaw Lech (#11) besiegelte den Satzgewinn mit 26:28.

Die Führung ließ auf mehr hoffen, doch ab dem zweiten Durchgang stand, wie bereits in vergangenen Spielen, ein gefühlt völlig anderes Team auf dem Court. Insbesondere Jaroslaw Lech und Nenad Sormaz, die im ersten Satz ihr Potenzial wirksam einsetzten, hatten nun scheinbar ihren Kampfgeist und ihr Volleyballkönnen auf der Bank vergessen. Annahme-, Aufschlag- und Angriffsfehler wechselten sich ab. Ein Blick von Chefcoach Ulf Quell auf seine Auswechseloptionen war ernüchternd und bot keine Chance, in das Desaster einzugreifen (25:11). Auch in den folgenden beiden Sätzen blieben die Mitteldeutschen weit hinter ihren Möglichkeiten. Hinzu kamen unglückliche, ja fast unverständliche Schiedsrichterentscheidungen, die dem Ganzen die Krone aufsetzten und die Schützlinge von Quell zusätzlich aus dem Konzept brachten. Mit 25:21 und 25:18 machten die Gastgeber am Ende den Sack zu und durften sich über den Einzug ins DVV-Pokal Halbfinale freuen.

"Ich weiß, dass wir es hätten schaffen können. Und es ärgert mich, dass wir immer wieder den Fokus verlieren. Wir hatten die Chance und haben sie nicht genutzt", kommentiert ein enttäuschter Janusz Gorski. Chefcoach Ulf Quell fand im Anschluss an das Spiel kaum die richtigen Worte.

Die Chemie Volleys müssen sich nun schnell wieder fangen und diese Schmach vergessen. Denn bereits am kommenden Samstag, 28.11.2015, geht es zum direkten Konkurrenten NETZHOPPERS KW-Bestensee. Die Brandenburger belegen derzeit den letzten Tabellenplatz hinter den Mitteldeutschen und haben damit nichts zu verlieren. Das macht sie unberechenbar und die Piraten müssen gehörig auf der Hut sein.

 

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