Mit 1:3 (26:24, 23:25, 23:25, 20:25) unterlagen der BSV am Karnevalssamstag dem Tabellennachbarn vom SC Potsdam II, der sich durch den Erfolg für die 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren konnte. Rund 160 Zuschauer in der Beverhalle sahen ein über weite Strecken enges Match, in dem der BSV nicht weit davon entfernt war, etwas Zählbares für das Punktekonto der Tabelle mitzunehmen.
Mit 1:3 (26:24, 23:25, 23:25, 20:25) unterlagen der BSV am Karnevalssamstag dem Tabellennachbarn vom SC Potsdam II, der sich durch den Erfolg für die 0:3-Niederlage im Hinspiel revanchieren konnte.
Rund 160 Zuschauer in der Beverhalle sahen ein über weite Strecken enges Match, in dem der BSV nicht weit davon entfernt war, etwas Zählbares für das Punktekonto der Tabelle mitzunehmen. Dank einer zunehmend stabilen Leistung und Vorteilen im Block sowie in der Durchsetzungsfähigkeit im Angriff nahmen jedoch die Gäste alle drei Zähler unterm Strich verdient mit nach Hause.
Im ersten Durchgang konnten sich die BSV- Damen noch ein leichtes Übergewicht erspielen. Mit dem Service brachten sie den SC-Spielaufbau wiederholt unter Druck, setzten sich Mitte des Satzes über 14:11 und 18:14 in Front. Nachdem Sabrina Roer einen fein vorgetragenen Einbeiner ins gegnerischen Feld gezimmert hatte, sah es bei 23:19 nach der Vorentscheidung im Eingangsabschnitt aus. Dann zeigte sich erstmals, wie Potsdam über gute Block-Feldverteidigung in der Lage war, dem BSV das Punkten schwer zu machen - plötzlich stand es 23:23. Im ersten knappen Satzausgang hatte Ostbevern diesmal noch die besseren Nerven und holte sich in der Satzverlängerung die 1:0-Führung. Das Pendel war aber bereits in Richtung Potsdam geschwungen.
Was bedeutete: In der Folge wurde es mehr und mehr der BSV, der im Punktestand hinterherlief. Im Zweiten gelang Ostbevern noch ein guter Start (4:1), der vom SC aber postwendenden in ein 4:8 gewandelt wurde. Die BSV-Damen kämpften, um Anschluss zu bekommen. Das Heimpublikum gab alles, um sein Team zu pushen. Bei 17:17 war der Ausgleich wieder hergestellt, vorbeizuziehen indes gelang dem BSV nicht. Potsdam blieb stabil, legte wieder vor (24:21) und wackelte auch nicht, als Hannah Theis mit einem Servicewinner auf 23:24 verkürzt hatte. Und der kleine, aber lautstarke Potsdamer Anhang gab Zeugnis, dass nicht nur BSV-Fans in der Halle waren.
Noch mehr Aufholarbeit brauchte es seitens des Heimteams im dritten Abschnitt. Über 0:3, 5:10 und 9:15 gerieten die BSV-Damen weit ins Hintertreffen, weil die Gäste mit ihren Angriffen - vor allem in Person von Diagonalangreiferin Lara Zobelt - inzwischen deutlich konstanter durchkamen als der BSV, dem es schwer fiel, sich gegen den hohen und gut positionierten Potsdamer Block zu behaupten. Mit einer Energieleistung spielte sich das Heimteam jedoch noch einmal zurück und zog bei 19:19 gleich. Wie ein Spiegelbild zum zweiten Abschnitt reichte es aber nicht zu mehr. Potsdam konterte auf 24:21, der BSV schaffte noch das 23:24. In einer Auszeit besann sich der SC auf seine Stärken und Lara Zobelt verwandelte den verbliebenen Satzball zur 1:2-Satzführung (aus BSV-Sicht).
Im vierten Satz konnten die BSV-Damen dem Potsdamer Druck noch bis Mitte des Durchgangs standhalten (14:15), dann mussten sie abreißen lassen. Über 14:18 und 15:22 entschieden die Gäste Satz und Match zu ihren Gunsten. Der BSV fand am Netz nur noch selten eine Lösung, um die Block-Abwehr des SC zu überwinden. Wechsel, erhöhtes Risiko - vergebens. Potsdam ließ sich nicht mehr ins Wanken bringen und brachte den herausgespielten Vorteil über die Ziellinie.
MVP BSV: Lea Dreckmann
MVP SCP: Lara Zobelt


