Die Zweitliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam haben den ersten Sieg im neuen Jahr eingefahren. Das Team von Trainer Björn Matthes gewann am Samstag bei der zweiten Garnitur des Schweriner SC mit 3:2 (23:25, 25:18, 26:24, 18:25, 15:11). Am Lambrechtsgrund ging es dabei hin und her, sodass die Fanlager beider Teams voll und ganz auf ihre Kosten kamen.
Das Team des SC Potsdam freute sich mit den mitgereisten Zuschauern und Fans über den 3:2-Erfolg in (Lizenz: kostenfreies Nutzungsrecht für private Zwecke mit Urheberangabe) (Foto: Matthias Müller)
Potsdam machte durch Mittelblockerin Ronja Braitsch den ersten Punkt der Begegnung. Doch die Gastgeberinnen hielten in der Folge dagegen. Es entwickelte sich ein ausgeglichener erster Satz. Nach einem Ass von Henriette Kranz lag Potsdam mit 21:20 vorn. Doch dann machte der Schweriner SC II vier Punkte in Folge (24:21). Vor heimischer Kulisse nutzte Michelle Fenske den dritten Satzball der SSC-Volleyballerinnen zum 25:23.
Im zweiten Durchgang drehten die Potsdamerinnen den Spieß um. Lautstark von den mitgereisten Fans unterstützt zogen die Gäste durch einen Angriffspunkt von Joanna Muszynska auf 9:0 davon. Nach einem Fehler von Loreen Grozer hieß es sogar 17:4, ehe die Schwerinerinnen wieder besser in die Partie fanden. Da ein Angriffsball von Livia König allerdings zu lang wurde, hieß es 25:18 für den SCP - Satzausgleich!
Nachdem die Schwerinerinnen am Ende des zweiten Durchgangs gehörig aufgedreht hatten, verbuchten die Gäste in Satz drei dennoch den besseren Start für sich. Ein Ass von Lara Zobelt bescherte dem SCP eine komfortable 8:1-Führung. Nach einem Fehler von Friederike Martha Schultz hieß es sogar 13:5 für die Gäste. Trotzdem kämpfte sich Schwerin heran: Nachdem Potsdam bereits sechs Satzbälle vergeben hatte, sorgte ein Annahmefehler für das 24:24. Allerdings machten die Gäste dann endlich Nägel mit Köpfen: Kapitänin Rike Machner behauptete sich am Netz gegen Celina Kleemann und erzielte das 26:24 für das Matthes-Team.
Im vierten Durchgang war das Momentum wieder auf Schweriner Seite. Die Gastgeberinnen lagen permanent vorn und hatten beim Stand von 24:16 Satzball. Ihnen gelang nicht sofort der entscheidende Punkt. Als aber Michelle Fenske zum 25:18 traf, war der 2:2-Satzausgleich perfekt.
Im Tie-Break zeigte der SC Potsdam die besseren Nerven. Beim Stand von 8:3 für die Gäste wurden letztmalig in diesem Spiel die Seiten gewechselt. Kranz gelang sogar noch das 11:3, sodass der Sieg in greifbarer Nähe lag. Am Ende schmolz der Vorsprung zwar noch einmal etwas. Doch Braitsch sorgte mit dem Punkt zum 14:9 für fünf Matchbälle der Potsdamerinnen. Die erste Möglichkeit nutzte das SCP-Team noch nicht, aber die dritte: Eine Angriffsaktion - erneut über Braitsch - brachte die Entscheidung (15:11).
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