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Was tun bei Lampenfieber vor dem Turnier

Breitensport: Was tun bei Lampenfieber vor dem Turnier

08.09.2017 • Breitensport • Autor: Paulsen 214 Ansichten

Das Spiel gegen einen starken Gegner kann bei dem ein oder anderen Sportler gerne mal für Lampenfieber sorgen. Schwitzige Hände, Übelkeit und Magengrummeln, ein rasender Puls, weiche Knie – all das sind die Anzeichen der Angst vor dem Wettkampf, die einem gerne mal die Sicht vernebeln können und bei Sportlern nicht selten sind. Wusstest du, dass Lampenfieber vor dem Spiel sogar auch leistungsfördernd sein kann?

Was tun bei Lampenfieber vor dem Turnier - Foto: pixabay

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Wenn auch du unter Wettkampfangst leidest, zeigen dir nachfolgende Tipps, wie du besser mit ihr umgehst und sie in Leistung umwandelst.

Beim Lampenfieber vor dem Spiel bzw. der sogenannten Wettkampfangst spielt der Körper und das Gehirn verrückt, der Blutdruck und der Puls steigen, der Magen dreht sich um und die Gedanken rufen Selbstzweifel und Sorgen hervor. Dabei liegen der Wettkampfangst in der Regel zwei Ursachen zugrunde. Zum einen beginnt das Lampenfieber aufgrund von Angst vor äußerlichen Einflüssen bereits einige Tage vor dem Spiel. So befürchtet man, am Tag des Spiels nicht fit zu sein oder sich vorher zu verletzen. Noch stärker ist vermutlich die zweite Seite der Wettkampfangst: Die Angst vor dem Scheitern. Während eines Turniers bewegen wir uns auf unsere Grenzen zu und stellen uns einer Herausforderung. So macht sich die Angst vor der Enttäuschung breit, einerseits der Enttäuschung uns selbst als auch unseren Teamkollegen gegenüber.
Dabei können sowohl ‚Alte Hasen‘ als auch Neulinge Wettkampfangst haben. Langjährige Spieler haben zwar mehr Erfahrung mit Wettkämpfen und können daher entspannter an die Sache herangehen, als komplette Wettkampf-Neulinge, dennoch brauchen Spieler oft ein gewisses Maß an Aufregung, um im Turnier abliefern zu können. Der erste Schritt, die Wettkampfangst zu überwinden, ist es ihre positiven Effekte zu erkennen. Die Angst ist eine Reaktion auf Gefahrensituationen, somit stattet sie uns mit einer erhöhten Konzentration und Leistungsfähigkeit aus, um für die Situation gewappnet zu sein. Im Spiel kann dir das nützen, da du dich noch besser auf die bevorstehende Aufgabe konzentrieren kannst.

Wer Sorge hat, die Vorzüge der Wettkampfangst nicht voll ausschöpfen zu können und glaubt, durch die Aufregung eher gehemmt zu sein, als in den Wettkampfmodus versetzt zu werden, sollte eine für sich passende Strategie finden, mit der Nervosität umzugehen. Ein gewisses Maß an Nervosität ist vollkommen normal und auch gut, zu viel davon kann unsere Leistung jedoch hemmen. Es ist daher wichtig, eine gewisse Gelassenheit zu entwickeln. Wenn du und dein Team viel trainiert habt und für das Spiel gut vorbereitet seid, hast du bereits alles getan, das in deiner Macht steht. Es bringt dir in diesem Moment nichts mehr, dir über alle möglichen Eventualitäten den Kopf zu zerbrechen, die du nicht ändern kannst.

Direkt vor dem Spiel können verschiedene Entspannungsübungen und Ablenkung helfen, mit der Wettkampfangst umzugehen. So kann durch die Bauchatmung die Anspannung förmlich ‚weggeatmet‘ werden, zudem helfen Rituale Stresssituationen zu bewältigen und sich sicherer zu fühlen. Rituale und Gewohnheiten verleihen ein Gefühl der Stabilität, so kann dies auch vor dem Wettkampf helfen. Im Team können gemeinsame Rituale zudem das Gefühl des Zusammenhalts stärken. Um sich bereits längerfristig auf Turniere vorzubereiten, hilft es sich dieser Situation mental wiederholt auszusetzen. Stell dir dazu regelmäßig, bspw. abends vor dem Schlafen vor, wie du und dein Team das Spiel erfolgreich absolviert. So gewöhnst du dich bereits an die Abläufe und die Angst kann reguliert werden.

Wettkampfangst und Aufregung vor dem Spiel sind ganz normal und ein ständiger Begleiter von fast jedem Sportler. Zu einem gewissen Grad gehören sie zu jedem Wettkampf dazu und bereiten den Sportler auf die bevorstehende Herausforderung vor. Wer lieber nicht selbst an Turnieren teilnehmen möchte, kann auch auf der eigenen Couch auf sein Lieblingsteam im Volleyball wetten und den Nervenkitzel des Wettkampfs von zuhause genießen. Doch wenn du an dich glaubst und diese Tipps zu Herzen nimmst, kannst auch du deine Angst vor dem Spiel bekämpfen und überwinden.

 

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