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HYPO TIROL Alpenvolleys Haching – ein Projekt nimmt Form an

Bundesligen: HYPO TIROL Alpenvolleys Haching – ein Projekt nimmt Form an

26.05.2017 • Bundesligen • Autor: Hannah Sperl 469 Ansichten

Endlich ist sie da - die Entscheidung der Volleyball Bundesliga (VBL) zur Unterhachinger Wildcard für die 1. Bundesliga. Nachdem alle Prüfungen und Abstimmungen mit den diversen Gremien erledigt sind, wurde dem im April gestellten Antrag von der VBL zugestimmt. Nach dem Ende des Engagements von Hauptsponsor Generali im Jahr 2014 zog der TSV Unterhaching seine erste Mannschaft aus dem Oberhaus zurück.

Mit einem außergewöhnlichen Konzept kehrt Haching nun zurück in die höchste deutsche Spielklasse. „Wir sind wieder in der Lage, in einem gesunden Rahmen Erstliga-Volleyball zu zeigen“, sagt Josef Köck, Mitglied des Unterhachinger Managementboards.
Die Idee: eine Kooperation mit Österreichs Top-Mannschaft HYPO TIROL Innsbruck. Bereits Anfang März gab es erste Gespräche in Unterhaching, das Konzept wurde dem TSV-Präsidium vorgestellt. Ziel der Zusammenarbeit ist, vorhandene Kräfte zu bündeln und eine neue Profimannschaft aufzustellen. Parallel soll die Nachwuchsarbeit forciert werden. „Junge Spieler könnten in der 2. Bundesliga Spielpraxis sammeln und gleichzeitig im Erstliga-Team mittrainieren“, erklärt Hachings ehemaliger Trainer Mihai Paduretu. „Es gäbe eine neue Perspektive für unseren Nachwuchs.“

Die Kooperation mit den Tirolern ist auf drei Jahre ausgelegt. Dabei sollen die beiden Vereine selbstständig bleiben, der Amateur- und Nachwuchssport weiterhin im Stammverein stattfinden. Das Profiteam wird von einer neuen Spielbetriebs GmbH geleitet, die am TSV Unterhaching angehängt ist. Die Erfahrungen und Netzwerke beider Vereine werden optimal genutzt. Trainiert wird in Innsbruck, spielen soll die Mannschaft dann sowohl in der Bayernwerk Sportarena in Unterhaching als auch den beiden Hallen in Innsbruck (Olympiahalle und Universitätssporthalle).

Das wirtschaftliche Budget für die neue Spitzenmannschaft, die unter dem Namen HYPO TIROL AlpenVolleys Haching spielen wird, liegt bereits in der ersten Saison im höheren sechsstelligen Bereich. Hannes Kronthaler, Manager des neuen Bundesligisten glaubt nicht, dass in den ersten Jahren um den Titel mitgespielt werden kann. „Unser Ziel ist nicht die Meisterschaft, wir wollen uns auf dem vierten oder fünften Platz einpendeln. Im zweiten Jahr werden wir versuchen, unser Budget zu steigern.“ Denn die „Faszination Volleyball im Alpenraum“ soll auf neue Sponsoren übergreifen. „Der gemeinsame Auftritt in Deutschland und Österreich ermöglicht uns den Zugang zu Sponsoren und Unternehmen, für die wir bis dato noch nicht interessant gewesen sind“, sagt Köck.

Auch für die Volleyball Bundesliga sehen die TSV-Verantwortlichen viele Möglichkeiten. „Wir freuen uns, im Großraum München wieder Spitzenvolleyball präsentieren zu können. So können wir auch Kinder und Jugendliche neben den anderen Sportarten für Volleyball begeistern“, findet TSV-Geschäftsführer Mihai Paduretu. „Die VBL profitiert durch ein neues Top-Team sowie die Erhöhung des Etats und sie wäre der Umsetzung ihres Mastersplans einen Schritt näher, erklärt Köck. „Die HYPO TIROL Alpenvolleys Haching bringen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“
Die wichtigsten Informationen auf einen Blick:

TSV Unterhaching
14 Jahre 1. Bundesliga, ehemals CEV Champions League
4x DVV-Pokalsieger, 4x Deutscher Vizemeister
2014 Rückzug aus der 1. Bundesliga, April 2017 Aufstieg in 2. Bundesliga
150 Kinder in der Volleyballakademie

HYPO TIROL Volleyballteam
Besteht seit 20 Jahren, Profiabteilung seit 13 Jahren
10 x Österreichischer Meister, 11 Jahre CEV Champions League

Das Wirtschaftskonzept
Die gemeinsame Spielbetriebs GmbH des TSV Unterhaching und des HYPO TIROL Volleyballteams umfasst den gesamten Sportbereich (Trainer, Spieler, Lizenzen, etc.) Die österreichische Volleyballteam Tirol Vermarktungs- und Bertriebs GmbH kümmert sich um Vermarktung, Marketing sowie die Organisation des Spielbetriebs. Nach drei Jahren soll das Modell mit der VBL evaluiert werden.

 

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