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DVV-Mädels zeigen sich kämpferisch

DVV-Junioren: DVV-Mädels zeigen sich kämpferisch

03.04.2017 • DVV-Junioren • Autor: DVV 345 Ansichten

0 Punkte, 0:6-Sätze! Keine Frage: Der Start in die EM-Endrunde in Arnheim ist der deutschen U18-Auswahl misslungen! Dennoch lässt sich im Team keiner hängen - die Türkei und Italien gelten als Gruppenfavoriten - der Blick geht voraus: "Nach dem heutigen Ruhetag werden wir versuchen, uns weiter zu steigern, um gegen die nicht leichter werdende Gegnerschaft zu punkten", gibt Bundestrainer Jens Tietböhl die Devise aus.

Der Anfang soll gegen Gastgeber Niederlande (4. April um 19.00 Uhr) gemacht werden, dann folgen die Partien gegen Russland (5. April um 16.30 Uhr) und Bulgarien (6. April um 14.00 Uhr). Und gegen diese Teams soll es aufwärts gehen, wie auch Außenangreiferin Lina Alsmeier meint: "Wir haben jetzt die fettesten Gegner hinter uns. Uns war klar, dass die Gruppe nicht einfach werden wird und mit den ersten zwei Spielen gegen die Türkei und Italien hatten wir die Favoriten auf den Gruppensieg als Gegner. Eine Steigerung gestern beim Spiel gegen Italien war deutlich erkennbar und wir gehen mit Selbstbewusstsein an die nächsten Spiele."

Nervosität bei der EM-Premiere

In der Tat machte die DVV-Auswahl gegen die starken Italienerinnen einen besseren Eindruck als bei der EM-Premiere gegen die Türkei, für die Libero Patricia Nestler eine Erklärung hatte: "Im ersten Spiel waren alle noch sehr aufgeregt, es war viel Stress auf dem Feld. Durch die Zuschauer in unserem großen Fanblock und das erste EM-Spiel wollten es alle besonders gut machen. Wir mussten uns erst einmal an die Atmosphäre gewöhnen und darunter hat unser Spiel gelitten."

Zudem war der Aufschlagdruck der Türkinnen und Italienerinnen enorm, "wir waren im Bereich Aufschlag/Annahme unterlegen. Die beiden Teams waren auch athletischer, dynamischer, schneller, härter und vor allem viel höher", analysierte Tietböhl. Diagonalangreiferin Luisa Keller stimmt mit ihrem "Chef" überein: "Im Vergleich zu der 2. Bundesliga oder den Testspielen gegen Polen war das schon noch einmal ein Level höher!"

Niederlagen abhaken und nach vorne schauen - das ist die (richtige) Devise des Teams. Schließlich ist das EM-Ziel, ein Platz unter den ersten Sechs, immer noch möglich. Dazu müssen natürlich Erfolge her, am besten schon im nächsten Spiel gegen die Niederländerinnen: "Unser Fokus bei den nächsten Spielen liegt ganz klar darauf, Erfolge und Siege einzufahren und wichtige Punkte im Kampf um das WM Ticket zu feiern. Am Dienstag gegen die Niederlande werden wir damit beginnen", zeigt sich Alsmeier optimistisch. Und Keller ergänzt: "Die Mannschaft darf jetzt nicht den Kopf hängen lassen, sondern muss weiter kämpfen, um sich das WM Ticket zu holen."

Auch Tietböhl glaubt an seine Mannschaft, "die vorbildlich gefightet hat und dabei ist, sich an das Niveau in diesem hochklassigen Teilnehmerfeld anzupassen." Für die Spiele gegen die Niederlande und ca. 1000 Fans sowie Russland und Bulgarien setzt er auf den Lernprozess seiner Spielerinnen: "Sie werden von Spiel zu Spiel mehr von ihrer Unerfahrenheit auf internationalem Niveau ablegen und wir versuchen sie, auf die nächsten drei schweren Spiele, gut einzustellen."

Der deutsche EM-Kader: Corina Glaab (Rote Raben Vilsbiburg), Roxana Vogel (SC Potsdam), Luisa Keller (USC Münster/USC Braunschweig), Lina Alsmeier (USC Münster/FC Leschede), Linda Bock (Skurios Volleys Borken), Franziska Nitsche, Camilla Weitzel, Patricia Nestler (alle VCO Dresden), Emma Cyris, Josepha Bock (beide VCO Berlin/VC Bitterfeld-Wolfen), Romy Jatzko (VCO Berlin/RPB Berlin) und Juliane Noack (VCO Berlin/BBSC Berlin)

Bundestrainer Jens Tietböhl
Co-Trainer Martin Frydnes
Teammanager Christian Lotsch
Scout Bart-Jan van der Mark
Physiotherapeutin Julia Tauscher
Journalistin Verena Steinbacher

 

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