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Freiburger Volleyballer hatten im Eschenbacher Hangar in Eltmann beim 3:0 keine Chance

2. Bundesligen: Freiburger Volleyballer hatten im Eschenbacher Hangar in Eltmann beim 3:0 keine Chance

16.10.2016 • 2. Bundesligen • Autor: rm 196 Ansichten

Eltmann. Es war ein Spiel, welches die Fans in der Halle am Ende mit großem Beifall quittierten, denn zeitweise spielten sie die Breisgauer schwindlich. Gleich nach dem Match war Trainer Milan Maric voll des Lobes über sein Team und bemerkte: "Gegen Freiburg muss man gleich richtig Gas geben. Wir hatten schon richtig schwere Spiele gegen das Team von Wolfgang Beck. Doch heute haben unsere Abwehr und der Block hervorragend funktioniert und in den entscheidenden Situationen die notwendigen Punkte geholt, sodass unsere Gäste nicht zu ihrem Spiel kamen.

Freiburger Volleyballer hatten im Eschenbacher Hangar in Eltmann beim 3:0 keine Chance - Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann

Thiago Welter konnte sich über den Einsatz als Außenangreifer freuen und bedankte sich mit seiner MVP-werten Leistung (Foto: VC Eltmann / Oshino Volleys Eltmann)

Ich bin deshalb auch zuversichtlich für das Pokalspiel am 26. Oktober gegen den Erstligisten Bühl, der natürlich Favorit ist, und ich denke, die Fans werden auch an diesem Abend, auch wenn wir nicht gewinnen, zufrieden aus der Halle gehen."

Im ersten Satz sorgte Thiago Welter, der wie auch Heriberto Quero spielte, mit dem 8:5 für eine Dreipunkteführung zur ersten technischen Auszeit. Im zweiten Spielabschnitt war es dann "Hubschrauberto" Quero dann mit einem Aufschlag-As dafür, dass die Oshino-Volleys mit 15:9 schon einen komfortablen Vorsprung hatten. Über die Stationen 18:12 und 21:15 blieben die Gastgeber am Ball, bevor einige leichtfertige Aktionen die Freiburger doch noch auf22:19 verkürzen konnten. Merten Krüger war allerdings auf der Hut und sorgte nach dem 24:19, einem Aufschlag-Ass von Mircea Peta, mit dem 25:19 selbst für die Satz-Entscheidung.
Im zweiten Spielabschnitt spielten die Eltmänner eine 8:3-Führung nach zwei Poluga-Punkten heraus und hatten zur zweiten technischen Auszeit dank einem immer stärker werdenden Timo Schippmann einen komfortablen 16:8-Vorsprung.

Richter und Nürnberger, beide in Grafing die stärksten Angreifer wurden von Milan Maric geschont und dennoch gelang es dank einem Doppelschlag von Kellermann gar, den Spielstand auf 18:8 zu schrauben. Als dann Schippmann im Block gar das 20:9 sicherte, nahm der Satz für Freiburg katastrophale Formen an. Es hatte sich richtig was zusammengebraut im Eschenbacher Hangar und Thiago Welter band mit zwei Punkten in Folge mit dem 25:13 den Sack zu.

Nachdem die Lucky Angels Cheerleader des VC die Pause nach Satz 2 verkürzten, zeigten sich im dritten Satz die Gäste aus dem Süden erneut geschockt und nach wenigen Minuten führten die Schützlinge von Milan Maric bereits mit 8:2.
Nach einem Netzroller infolge eines Aufschlages der Freiburger kamen diese wieder ins Spiel und hatten eine Serie. Marcus Gensitz (Nr. 12) als bester Freiburger an diesem Abend und seine Mitspieler kamen bis auf 9:7 und nochmals auf 12:10 heran, doch dann lief das Spiel der Eltmänner wieder und Welter und anschließend Poluga sorgten für einen komfortablen 19:13-Vorsprung. Der Block stand gut und eine mit viel Beifall bedachte akrobatische Fußabwehr von Libero Max Kolbe liesen auch im dritten Satz den Spielstand auf 22:14 katapultieren. Tobias Werner, der ins Spiel kam, sorgte mit dem 24:17 für den ersten Matchball. Doch dieser wurde von Freiburg abgewehrt. Eine Minute später war es Heriberto Quero, der mit einem gewaltigen Sprung und hartem Schlag mit dem 25:18 das Match, von den Trommeln des Red Barons-Fanclubs begleitet, beendete.
Die Fans, für ein solch beeindruckendes Match allerdings viel zu wenige, feierten ihre Mannschaft mit langem Beifall und wünschen der Mannschaft nächste Woche eine Fortsetzung der Siegesserie, bevor es am Mittwoch, dem 26. Oktober um 20 Uhr im Hangar zum schon sehnsüchtig erwarteten Achtelfinalmatch im Pokal gegen den Erstligisten Bühl kommt.

Thiago Welter, wie bereits im Vorjahr gegen Freiburg als bester gekürt, sagte nach dem Match durchaus selbstkritisch: "Danke für den Glückwunsch als MVP, doch mit meiner Fehlerquote beim Aufschlag bin ich nicht ganz zufrieden. Ich freue mich jedoch, dass wir so harmonisch als Mannschaft zusammen gespielt haben. Das macht in der neuen Saison unsere Stärke aus, und es ist nicht entscheidend, wer am Ende vom Trainer der Gäste zum MVP gewählt wird."

Für Eltmanns Vereinsvorstand Rolf Werner bringt die Siegesserie bei aller Begeisterung allerdings auch einige Sorgenfalten, denn man müsse sich jetzt ernsthaft Gedanken machen, wie ein Aufstieg in die 1. Liga zu finanzieren sei, wenn man weiter die Tabellenführung inne hat. Er sprach bei dem derzeit sehr homogenen Spielerkader von einem sinnvollen Rotationsprinzip, das er mit dem Trainer vereinbart hatte, und verweist darauf, dass Anfang Dezember eine Beratung mit den Sponsoren geplant sei, wie man die nächste Saison stemmen könnte, sollte es mit den derzeitigen sportlichen Erfolgen so weitergehen.
Bleibt nach dem vierten Sieg im vierten Saisonspiel der Oshino-Volleys in Folge und einem Satzstand von 12:1 zu konstatieren, bisher wurde alles richtig gemacht. Und hoffentlich bleibt die Mannschaft in Deutschlands kleinster Volleyball-Bundesligastadt in Mainfranken weiterhin von größeren Verletzungen verschont
- Take Off!

 

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