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Bundespokal 2016: Goldiger Süden - Sachsen und Bayern sichern sich Titel

Jugend: Bundespokal 2016: Goldiger Süden - Sachsen und Bayern sichern sich Titel

23.05.2016 • Jugend • Autor: DVV 939 Ansichten

Es sollte ein schönes Turnier werden, was am vergangenen Mai-Wochenende in Fellbach (Baden-Württemberg) stattfand. Der SV Fellbach hatte sich mächtig ins Zeug gelegt, um den insgesamt 28 Teams aus ganz Deutschland ein guter Gastgeber zu sein. Ein Unterfangen, was gelang.

Nach der Eröffnung durch dvj Spielwart Dr. Linus Tepe starteten die Mädchen den diesjährigen Spielereigen des Bundespokalturniers. Und schon nach den ersten Ballwechseln war den Kennern der Materie klar, dass die folgenden Matches viel Spannung bringen würden. Wie recht sie hatten.
Denn in der Folgezeit sollte der Tie-Break einige Male über Sieg und Niederlage entscheiden. In den Vorrundengruppen setzten sich als Gruppensieger - und damit direkte Teilnehmer der Viertelfinals - die Mannschaften des WVV (Westdeutscher Volleyball Verband = Nordrheinwestfalen), des NWVV (Nordwestdeutscher Volleyball Verband = Niedersachsen & Bremen), der ARGE Baden-Württemberg und der spätere Sieger aus Sachsen durch.
Deutlicher waren die Spiele in der Vorrunde bei den Jungs. Lediglich in der Partie des Hessischen Volleyballverbands gegen die Jungen aus Berlin musste ein dritter Satz her. Ansonsten wurden die heimlichen Favoriten des Turniers ihrer Rolle gerecht. Sachsen, Thüringen, Hessen und Bayern sicherten sich jeweils Platz 1 in der Gruppe.

Doch verloren war für die anderen Teams noch nichts. Vielmehr hatten die
Zweit- und Drittplatzierten noch die Chance, über das Kreuzspiel einen begehrten Platz im Viertelfinale zu erschmettern. Und dies gelang am frühen Samstagmorgen bei den Mädchen Bayern, Sachsen-Anhalt, Hessen und Brandenburg. Bei den Jungs setzten sich Berlin, der NWVV, der WVV und Rheinland-Pfalz durch.

High noon in Fellbach. Ein heißer Samstag sollte sich im Verlaufe entwickeln. Die Spiele der letzten Acht sprachen für ereignisreiche Partien. Das bestätigten die Athletinnen und Athleten dann auch. Wenn auch nach den Satzergebnissen oft deutlich, spürte man es richtig knistern. Gefightet wurde um jeden Punkt. Gejubelt, gehadert mit Schiedsrichterentscheidungen und gegenseitig motiviert wurde in allen Matches. Am Ende sollten sich der WVV, Baden-Würrtemberg, der NWVV und Sachsen über die heiß begehrten Tickets für die Halbfinals der Mädels freuen. Bei den Jungs ein etwas anderes Mannschaftstableau: hier setzten sich Berlin (gegen Sachsen), der NWVV (gegen Hessen), der WVV (gegen Thüringen) und Bayern (gegen Rheinland-Pfalz) durch.

Und was passierte auf den anderen Feldern?
In den Zwischenrunden um die Plätze 5-8 gewannen Bayern und Sachsen-Anhalt (Mädchen) bzw. Sachsen und Thüringen (Jungen). Die Spiele um die Plätze 9-14 bestritten Saarland, Berlin und Thüringen sowie Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Rheinland-Pfalz (Mädchen) bzw.
Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern sowie Saarland, Hamburg und Baden-Würrtemberg (Jungen). In den Gruppenphasen setzten sich auf die
Plätze 1:
Berlin und Mecklenburg-Vorpommern (Mädchen) bzw. Mecklenburg-Vorpommern und Bawü (Jungs),
Platz 2:
Thüringen und Hamburg (mädchen) bzw. Sachsen-Anhalt und Hamburg (Jungs) und auf die
Plätze 3:
Saarland und Rheinland-Pfalz (Mädchen) bzw. Brandenburg und Saarland (Jungs).

Sonntag = Finaltag.
Es war bereitet für insgesamt vier spannenden Halbfinals. Und da sollten sich insbesondere die Mädchen des NWVV und Baden-Würrtemberg sowie die Jungs des WVV und NWVV reinste Nervenschlachten liefern. Denn beide Partien mussten im 3. Satz entschieden werden. Die Stimmung kochte hoch bei den vielen mitgereisten Fans aus Nah und Fern. Am Ende sollten die Anhänger des Nordwestens am lautesten Jubeln können, setzten sich doch beide Teams knapp durch und spielten damit um Gold. Für die Verlierer blieb der sicherere 3. Platz. Ergänzt wurden die Finals von Sachsen (2:0 gegen WVV) und Bayern (2:0 gegen Berlin).

Was ab 12.40 Uhr in der Gäuäckerhalle in Fellbach folgte, war ein absoluter Hammer. Wer da nicht dabei war, hatte was verpasst. Und zwar heftigst. Sachsen drehte im Mädchenfinale schnell auf und setzte sich vom Gegner Punkt für Punkt ab. Die Folge: ein klarer Satzbeginn. War damit alles gelaufen? Nein. Wer das glaubte, hatte die Rechnung ohne Uwe Wallenhorst, den Cheftrainer der NWVV-Auswahl gemacht. Denn der Coach mit seinem Trainerstab fand offensichtlich die richtigen Worte beim Seitenwechsel. Die Aufschläge fanden immer besser ihr Ziel; die Sachsen-Annahme wackelte. Gepaart mit dem nötigen Biss sollte die Wende gelingen. Satzausgleich. 1:1. Die Karten wurden neu gemischt. Und zwar so gut, dass der Volleyballgott sich offensichtlich nicht entscheiden konnte. Der NWVV hatte Matchbälle. Doch eine Aufschlagserie Sachsens ließ den deutlichen Vorsprung immer mehr schmelzen bis zum 14:14. Die Halle stand Kopf. Die Spielerinnen bäumten nochmals die letzten Kräfte auf. Matchball hier, Matchball abgewehrt. Matchball dort, Matchball abgewehrt. Erst beim 19:17 hatte der Volleyballgott ein Nachsehen und ließ das Pendel zugunsten der überglücklichen Mädels des Freistaats ausschlagen. Wow! So ein Finale gab es lange nicht mehr. Ein Spiel, das keinen Verlierer verdient hatte. Aber das geht ja bekanntlich nicht...

Es sollte das letzte Spiel der Hallensaison 2015/2016 starten. Bayern gegen den NWVV. Nord gegen Süd. Und anders als noch am Vortag, an dem nach und nach die Favoriten Federn ließen, sollte dies für das Endspiel der Jungs nicht gelten. Denn der BVV, der als Sieger schon vorher hoch gehandelt wurde, ließ nichts anbrennen. Die Teams lagen zwar zu Beginn der beiden Sätze erst noch gleich auf und dem NWVV gelang es auch nach etwas größerem Rückstand, sich noch einmal heranzupirschen. Doch überrunden sollte das Team aus dem Norden den "Südstaat" nicht. 2:0 hieß es am Ende, was die Bayern zu großem Jubel veranlasste. Zu Recht. Denn das Team um Trainer Peter Meyndt gab über die gesamte drei Tage keinen einzigen Satz ein. Beeindruckend!

In der abschließenden Siegerehrung bedankte sich dvj-Spielwart Tepe bei dem ausrichtenden SV Fellbach, der mit viel Engagement den Rahmen für insgesamt 84 tolle Partien gemalt hatte. Der Dank galt auch den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern, die das Wochenende aufopferungsvoll die vielen Partien geleitet hatten.

Nun aber heißt es: Hallenschuhe aus und ab in den Sand. Oder erst einmal ein wenig Pause nach einer langen Saison.

 

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