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VCW arbeitet am Kader für die kommende Saison - Pettke, Alanko und Stöhr ziehen weiter

Bundesligen: VCW arbeitet am Kader für die kommende Saison - Pettke, Alanko und Stöhr ziehen weiter

25.04.2016 • Bundesligen • Autor: Micha Spannaus 551 Ansichten

Die Bundesliga-Volleyballerinnen des VC Wiesbaden arbeiten derzeit mit Hochdruck und so früh wie noch nie am Kader für die kommende Spielzeit. Mit Tanja Großer, Delainey Aigner-Swesey, Alyssa Longo und Annalena Mach konnten bereits vier wichtige Spielerinnen der letzten Saison weiter an den Verein gebunden werden.

VCW arbeitet am Kader für die kommende Saison - Pettke, Alanko und Stöhr ziehen weiter - Foto: Detlef Gottwald

Suchen neue Herausforderungen: Jennifer Pettke (links) und Kaisa Alanko (rechts) (Foto: Detlef Gottwald)

Die weit fortgeschrittenen Planungen sehen allerdings auch vor, dass noch drei weitere Mitglieder aus der aktuellen Bundesligamannschaft den Verein verlassen werden. Mittelblockerin Jennifer Pettke , Zuspielerin Kaisa Alanko und Mittelblockerin Celin Stöhr suchen jeweils neue Herausforderungen.

"Wir folgen bei unserer Kaderplanung einer klaren Philosophie. Und diese lautet, dass wir für die kommende Spielzeit ein hungriges Team aus vielen jungen Talenten und bundesligaerfahrenen Spielerinnen zusammenstellen wollen", erläutert VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting. "Uns ist mindestens ebenso wichtig, Persönlichkeiten zu finden, die menschlich in die VCW-Familie passen." Nicht zuletzt gelte es auch, eine Mannschaft zusammenzustellen, die wirtschaftlich im Rahmen des Machbaren liegt. Man sei hierfür bereits mit einigen Kandidatinnen in sehr guten Gesprächen. "Ich bin zuversichtlich, dass wir schon in den kommenden Tagen und Wochen und damit so früh wie noch nie unser Team für die kommende Saison zusammengestellt haben", so Fetting weiter.

Bis es soweit ist, wird man sich beim VC Wiesbaden von verdienten Spielerinnen verabschieden. Eine hiervon ist Nationalspielerin Jennifer Pettke . Die VCW-Verantwortlichen hatten sich sehr um eine Weiterverpflichtung der Mittelblockerin bemüht, akzeptierten aber schließlich ihre Entscheidung, sich eine neue Herausforderung zu suchen. Pettke selbst sagt dazu: "Ich hatte zwei wunderschöne Jahre in Wiesbaden. Doch wie nach jeder Saison muss man eine Entscheidung treffen und dieses Jahr habe ich mich dazu entschieden, weiter zu ziehen", so die 26-Jährige. Leicht fällt ihr der Abschied nicht: "Die zwei Jahre haben mich auf eine positive Art und Weise geprägt. Ich bin allen dankbar, die mir dabei geholfen und mich begleitet haben. Die VCW-Familie werde ich gut in Erinnerung behalten." Die Mittelblockerin wird noch im Mai zur Nationalmannschaft reisen und mit ihr ein Trainingslager in Vorbereitung auf den World Grand Prix absolvieren, der für das deutsche Team ab dem 10. Juni in China beginnt.

Auch die finnische Zuspielerin Kaisa Alanko wird den VCW verlassen. Sie führte in insgesamt drei Spielzeiten bei den Hessinnen Regie. "Dass ich mich vor drei Jahren für den VCW entschieden habe, habe ich nie bereut. Ich habe mich hier immer wie Zuhause gefühlt", sagt die 23-Jährige aus Vaasa. Manchmal sei es jedoch an der Zeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen - und genau dies nehme sie sich jetzt vor, so Alanko. "Danke VCW, danke, liebe Fans, danke für die gemeinsame Zeit. Ich hoffe, dass wir uns eines Tages wiedersehen!"

Zu den abgehenden Spielerinnen zählt auch Mittelblockerin Celin Stöhr. Die 22-Jährige war Anfang der Saison von den Roten Raben Vilsbiburg an den Rhein gewechselt, wurde aber durch mehrere Verletzungen immer wieder zurück geworfen. So reichte es bis zum Ende der Saison nur zu einigen Kurzeinsätzen. Beim VCW entschied man sich, den Vertrag mit Stöhr nicht zu verlängern. Die gebürtige Rottweilerin sagt dazu: "Wiesbaden hatte ich als neue Herausforderung angesehen, jedoch warfen mich nach einer guten Vorbereitung drei aufeinanderfolgende unglücklichen Verletzungen zurück."

Die VCW-Verantwortlichen bedanken sich ausdrücklich bei allen drei Spielerinnen für die erfolgreiche wie professionelle Zusammenarbeit. "Im Profisport ist es völlig normal, dass Athleten Vereine wechseln. Trotzdem steht für uns immer auch der Mensch im Mittelpunkt. Deshalb wünschen wir allen drei Spielerinnen alles Gute für ihre Zukunft", so VCW-Geschäftsführerin Nicole Fetting stellvertretend für die Wiesbadener Volleyballerinnen.

 

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