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VfB will sich nicht ärgern lassen

Bundesligen: VfB will sich nicht ärgern lassen

31.03.2015 • Bundesligen • Autor: Gesa Katz 875 Ansichten

Am Mittwoch (1. April, 20 Uhr) beginnen für den VfB Friedrichshafen die Playoff-Halbfinals mit dem Auftaktspiel gegen die SVG Lüneburg in der ZF Arena. Der Tabellenvierte setzte sich in seinem Viertelfinale gegen den TV Ingersoll Bühl durch und trifft nun auf die Häfler, die mit einem ersten Sieg den Weg in die Finals ebnen wollen. "Der April ist der Monat der Wahrheit", weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu. "Jetzt kommt es drauf an"

VfB will sich nicht ärgern lassen - Foto: Günter Kram

Foto: Günter Kram

Friedrichshafen (gek). "Der Wahnsinn geht weiter" ist auf der Website der SVG Lüneburg zu lesen. Ganz fassen können es die Verantwortlichen und Spieler des Nordklubs immer noch nicht. Nach dem Pokalfinale im März stehen sie nun in den Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft. Und das in ihrem ersten Jahr im Oberhaus der Liga. 2014 stieg die Mannschaft um Trainer und Ex-Nationalspieler Stefan Hübner als Vizemeister der 2. Liga Nord auf. Das ausgegebene Saisonziel von diesem Jahr hat die SVG schon lange erfüllt, jetzt geht es darum, sich noch einmal bestmöglich zu präsentieren und den VfB ordentlich zu ärgern.

Für die Häfler sind die Halbfinals seit Jahren Routine. Sie sind der Schritt in das Finale - und damit der Weg zum Ziel. Doch auch ein Halbfinale will erst gespielt und der Gegner darf in diesen Begegnungen nicht unterschätzt werden. "Auf dem Papier sind wir wie so oft der Favorit", weiß VfB-Trainer Stelian Moculescu. Die Favoritenrolle übernimmt der Erfolgstrainer gerne, doch: "so einfach wie es auf dem Papier erscheint, ist es nicht. Lüneburg hat keinerlei Druck, sie werden befreit aufspielen und dann sind die vermeintlich schwächeren Gegner am gefährlichsten für uns."

Dreimal bereits trafen beide Mannschaften in dieser Saison aufeinander. Dreimal ging der VfB als Sieger aus der Partie. Während die Häfler das Heimspiel souverän mit 3:0 gewannen, bereitete ihnen das Rückspiel in Lüneburg größere Schwierigkeiten. In der kleinen Halle drohte das Spiel zu Gunsten der Lüneburger zu kippen, doch der VfB zeigte seine Klasse und sicherte sich bei dem 3:1-Sieg gleichzeitig die Tabellenführung für die Playoffs. Eine Woche später trafen sich die Teams auf neutralem Boden wieder. Im DVV-Pokalfinale zeigten die Häfler eine beeindruckende Leistung und setzten sich eindrucksvoll gegen Lüneburg durch.

Im Modus "best of five" wird es ab Mittwoch für die Häfler darauf ankommen, das eigene Spiel zu machen und den Gegner auszublenden. "Wir müssen Geduld haben und uns auf uns selbst konzentrieren", sagt Moculescu. Mit dem Service wollen die Häfler Lüneburg unter Druck setzen, um dann im Block ein ums andere Mal erfolgreich zuzupacken - das gelang gegen Mitteldeutschland zuletzt zur Zufriedenheit Moculescus. Umgekehrt sollen die Aufschlaggeschosse der Lüneburger so gekonnt entschärft werden, dass ein schnelles und ebenso variables Spiel aufgezogen werden kann. "Der April ist der Monat der Wahrheit - jetzt kommt es darauf an", ist Moculescu bereit.

In dieser Saison steht der VfB Friedrichshafen bereits zum 20. Mal in Folge im Halbfinale der Playoffs. Würden sich die Häfler gegen Lüneburg durchsetzen, stünden sie zum insgesamt 19. Mal im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft. Das zweite Duell der Halbfinalserie findet am Samstag (4. April, 20 Uhr) in Lüneburg, die dritte Begegnung am Mittwoch darauf (8. April, 19.30 Uhr) in Friedrichshafen statt. Hat bis dahin noch keines der beiden Teams drei Siege auf dem Konto, kommt es am 11. April (20 Uhr) in der Gellersenhalle und eventuell am 15. April (20 Uhr) in der ZF Arena zu Entscheidungsspielen.

Die nächsten Spiele:
04.04.2015, 20 Uhr: SVG Lüneburg - VfB Friedrichshafen
08.04.2015, 20 Uhr: VfB Friedrichshafen - SVG Lüneburg

 

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