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Volleyballregeln erklärt - Der Sichtblock (Regel 13.5)

Ein Sichtblock ist dann gegeben, wenn entweder:

ein oder mehrere Spieler während der Ausführung eines Aufschlages die Arme hin und herschwenken, springen oder sich seitwärts bewegen, um damit dem Gegner die Sicht zu verdecken oder sich so in Gruppen zusammenstellen, das die Flugbahn des Balles verdeckt wird. Dies kann absichtlich, aber auch unabsichtlich geschehen. Wichtig ist jedoch dabei, dass der Ball auch über die Gruppe hinwegfliegen muß.

Sichtblock oder kein Sichtblock?

  • Eine Gruppe an sich ist noch kein Sichtblock.
  • Vorderspieler, die die Arme über die Schulter strecken, und diese dabei nicht bewegen, befinden sich in der Blockvorbereitung. Dies ist nicht als Sichtblock zu werten.
  • Häufig stellen sich Hinterspieler so vor den Aufschlagspieler, dass dieser verdeckt wird. Hier handelt es sich um einen eindeutigen Sichtblock.

Ein Sichtblock ist aus der Sicht eines SR schwer zu entscheiden, da sein Blickwinkel ein völlig anderer ist, als der eines Spielers. Entscheidet ein SR auf Sichtblock, so ist dies ein Spielfehler und führt damit zum Spielzugewinn für die annehmende Mannschaft. Oft bitten Schiedsrichter Mannschaften, sich doch bitte beim eigenen Aufschlag weiter auseinanderzustellen und einen Meter Abstand zu halten. Dies ist im gesamten Regeltext nicht auffindbar!

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Quelle/Autor: Willi Wagner

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