„Ich habe für ein Jahr bei Monza unterschrieben, hauptsächlich, um wieder zu spielen und Verantwortung zu übernehmen“, begründete „Frommi“ seinen Schritt. Zuletzt war er bei Vizemeister Perugia nicht mehr zum Zug gekommen, Denis Kaliberda und der US-Boy Aaron Russell hatten den Vorzug bekommen. „Dazu kommt, dass das geplante Team plus Trainer nach einem sehr guten Konzept klingt, um Punkte von den Top-Teams zu klauen und einige Überraschungen zu landen“, so Fromm weiter.
Kampa hätte auch in Radom bleiben können, „zumal ich mich dort wohl gefühlt habe. Aber Wegiel wollte mich mehr“, so der DVV-Zuspieler. Sein Trainer dort wird Mark Lebedew sein, der auch die Ex-Berliner Scott Touzinsky und Salvador Hidalgo zum Verein lotste, sodass Kampa schon von „vier Deutschen“ spricht. „Mein Wunsch war es, in Polen zu bleiben. Das ist eine sehr gute Liga, und prima zu leben. Es wird schwer, unter die ersten Drei zu kommen, aber das Halbfinale wäre natürlich schön!“
Am 1. Juni sehen sich die beiden Nationalspieler in Düren, dann beginnt der Lehrgang der DVV-Männer und die Vorbereitung auf die World League mit dem Höhepunkt des Finalturniers in Frankfurt/Main (1./2. Juli).