Dementsprechend groß war die Freude: „Boom! Das war ein gutes Spiel von uns, wir haben immer von vorne gespielt, auch wenn die Sätze eng waren. Ich denke, dass uns die Finalteilnahmen der vergangenen Jahren geholfen haben. Wir waren die die ganze Zeit konzentriert und ruhig, Sète hatte damit zu kämpfen und konnte nicht an die starke Saison anknüpfen“, so Steuerwald. Sète war Normalrundenerster und Favorit, Paris hatte die Normalrunde lediglich auf Platz sechs beendet. „Wir haben sehr gute Playoffs gespielt und nacheinander den Dritten (Chaumont), Zweiten (Tours) und Ersten besiegt. Deshalb ist die Meisterschaft verdient!“, so Steuerwald in seinem Fazit. Während Viertel- und Halbfinale im Best of Three-Modus ausgetragen werden, wird das Finale lediglich in einem Finalspiel ausgespielt.

Drei andere DVV-Nationalspieler verpassten dagegen die Krönung. Tim Broshog verlor mit Maaseik die Finalrunde gegen Roeselare in drei Spielen (2:3, 1:3, 0:3), gleiches widerfuhr Denis Kaliberda und Christian Fromm mit Perugia gegen Modena (0:3, 2:3, 2:3). Wobei die italienische Serie durchaus anders hätte ausgehen können, doch Perugia nutzte die sich bietenden Chancen nicht, so im letzten Finale, als eine 9:6-Führung im fünften Satz nicht reichte.

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