Verloren, aber doch irgendwie gewonnen! So muss das Fazit für die deutsche Mannschaft ausfallen, denn der Aufwärtstrend ist klar erkennbar. Gegen die Niederländerinnen zeigte sich der Angriff stark verbessert, vor allem Kapitän Kozuch zeigte eine starke Leistung und schloss 51% ihrer Angriffe erfolgreich ab. Und der Kampfgeist stimmte auch. Im ersten Satz wurde ein 11:16-Rückstand noch umgedreht, im dritten Satz gelang dieses Kunststück fast noch einmal, als aus einem 11:16 ein 20:21 wurde.
Bundestrainer Luciano Pedullà zeigte sich zufrieden: „Seit dem Turnier in Brasilien haben wir deutliche Schritte nach vorne gemacht. Es gibt viel, mit dem ich schon zufrieden bin. Aber leider fehlt uns noch die Konstanz, gute Leistungen von Beginn bis Ende des Matches zu zeigen. Hier brauchen wir einfach mehr Sicherheit im eigenen Spiel.“
Der deutsche Kader: Margareta Kozuch (Casalmaggiore/ITA), Maren Brinker (Montichiari/ITA), Wiebke Silge (SC Potsdam), Laura Weihenmaier (Ladies in Black Aachen), Lena Stigrot (Rote Raben Vilsbiburg), Berit Kauffeldt (Lokomotiv Baku/AZE) Lenka Dürr (Wroclaw/POL), Lisa Thomsen (N.N.), Kathleen Weiß (Prostejov/CZE), Jennifer Pettke (VC Wiesbaden), Anja Brandt, Jennifer Geerties (beide Schweriner SC), Heike Beier (Lodz/POL), Mareen Apitz (Azeryol Baku/AZE)