Verletzungen prägen erste Hälfte

Nichts schien zu passen im „Jahr eins nach Rio.“ Für Laura hatte 2016 mit einer Schulteroperation geendet. Erst vier Monate später stand sie wieder im Sand. Dann erwischte es Kiras rechte Schulter mit einer hartnäckigen Entzündung. Auch bei der WM war sie nicht schmerzfrei und ließ sich in der Gluthitze von Wien bei teilweise über 50 Grad auf dem Court in den Pausen immer wieder behandeln.
Titelsammlung komplett

Doch trotz kaum vorhandener Spielpraxis und all den Widrigkeiten komplettierten sie in der österreichischen Hauptstadt ihre eindrucksvolle Titelsammlung – als erstes europäisches Frauen-Duo überhaupt – mit der letzten noch fehlenden Trophäe. Ein Titel, für den beide nur noch ein einziges Prädikat hatten: „Unglaublich.“ Kurze Zeit später verteidigten sie auch noch den World Tour Titel in Hamburg und krönten das Jahr mit einem sportliche perfekten Ende

Über 3.000 Sportjournalisten stimmten ab

Zudem eroberten die „Goldmädelz“ zum zweiten Mal in Folge die Spitzenposition bei der Wahl im Kurhaus von Baden-Baden. Über 3.000 Sportjournalisten stimmten ab und wählten das DVV-Duo zur Mannschaft des Jahres in Deutschland.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de