Dresden hatte gegen die Weltauswahl aus Istanbul erwartungsgemäß keine Chance. Lediglich im dritten Satz hofften die knapp 3000 Zuschauer auf einen Satzgewinn, als ihr DSC 8-3 und 16-12 führte. Doch die körperliche Überlegenheit und die damit vorhandene Dominanz am Netz und an der Aufschlaglinie sorgten noch für die Wende und die Dreisatzniederlage (17-25, 11-25, 21-25). Die nächste Partie in der Königsklasse ist für Dresden am 10. Januar und führt das Team nach Ekaterinanburg/RUS.

Ganz anders standen die Vorzeichen für Vilsbiburg und Schwerin, die beide ihrer Favoritenrolle gegen Pazova/SRB bzw. in Orivesi/FIN gerecht wurden. Vilsbiburg benötigte etwas Anlauf und zwei Sätze, um sich auf den Gegner einzustellen, dann lief es rund und klar (29-27, 22-25, 25-16, 25-20). Bundesliga-Tabellenführer Schwerin hatte keinerlei Probleme in Finnland und gewann dank eines deutlich besseren Angriffs (47% zu 30%) deutlich in drei Sätzen (25-13, 25-20, 25-15). Die Rückspiele finden am 21. Dezember in Pazova (19.00 Uhr) bzw. 11. Januar in Schwerin (19.00 Uhr) statt.

VBL: Friedrichshafen ist Zweiter

Ohne Probleme gewann der VfB Friedrichshafen sein Heimspiel 3:0 (25-18, 25-22, 25-12) gegen den TV Ingersoll Bühl und kletterte damit in der Tabelle auf Platz zwei. Der Bodensee-Klub ist punktgleich mit den United Volleys, hat aber das um zwei Sätze bessere Satzverhältnis (24:7 gegen 24:9). Die BR Volleys sind noch verlustpunktfrei und führen die Tabelle mit satten fünf Punkten Vorsprung an.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de