Olsztyn ist erstmals Austragungsort eines solch großen Turniers, aber das spielt letztlich für die Protagonisten keine Rolle. Die haben nur ein Ziel: Möglichst weit vorn zu landen, um Weltranglistenpunkte mitzunehmen, die für die Qualifikation zu den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wichtig sind. Durch Platz fünf in Long Beach haben Katrin Holtwick und Ilka Semmler Boden gut gemacht auf die vor ihnen liegenden Teams Ludwig/Walkenhorst, Laboureur/Sude und Borger/Büthe, aber der Weg ist noch weit und die Qualifikation wird erst im Juni 2016 abgeschlossen. Daher gibt es nur eine Devise: „Wir geben weiter Vollgas”

Der Grand Slam in Polen ist das letzte internationale Highlight für Katrin Holtwick und Ilka Semmler in diesem Jahr. Eine Teilnahme an einem Open-Turnier in Rio in der kommenden Woche haben sie abgesagt. „Das wird ein sehr stark besetztes Open sein mit vielen Brasilianerinnen. Open zu spielen macht nur Sinn, wenn man Top-Platzierungen abliefert. Außerdem hat es mit einem weiteren Langstreckenflug nicht in die Planung gepasst”, sagt Katrin Holtwick und ihr Trainer Tilo Backhaus sagt stellvertretend für sie: „Wir müssen auch auf Katrins Rücken aufpassen.” In dem Bereich ist sie seit Wochen angeschlagen, „aber es fühlt sich langsam wieder gut an”, so Holtwick.

Von den bisherigen Grand Slams in diesem Jahr kamen Katrin Holtwick und Ilka Semmler mit diesen Platzierungen nach Hause: Neunte in Moskau und St. Petersburg, 17. in Yokohama und nun Fünfte in Long Beach. Nach dem Turnier in Olsztyn beginnt die Vorbereitungsphase auf die Deutschen smart Beach-Meisterschaften in Timmendorfer Strand vom 10. bis zum 13. September.

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