Trainer Adrian Pfleghar ist seit einigen Wochen besonders gefordert, denn es gilt regelmäßig, personelle Lücken zu stopfen. Diesmal stand mit Kapitän Jakob Günthör nur ein etatmäßiger Mittelblocker zur Verfügung und Außenangreifer Tim Stöhr musste spontan einspringen. „An ihm lag es nicht, dass wir verloren haben“, beeilte sich Pfleghar am Sonntag zu sagen. Knackpunkt war vielmehr, dass gegen den Tabellenvorletzten Oshino Volleys Eltmann keiner der YoungStars seine Normalform erreichen konnte und die 0:3-Niederlage (23:25, 23:25, 24:26) die Folge war. Einzig für Moritz Rauber bleibt der Tag positiv in Erinnerung, denn er bekam als wertvollster Häfler Spieler von Sponsor Christoph Wanner nicht nur die MVP-Medaille in Silber, sondern auch ein Gramm Gold überreicht.
Am Sonntag lief es gegen den Tabellenführer SV Fellbach deutlich besser. „Saustark“, fand Fellbachs Diagonalangreifer Valters Lagzdins, der das Volleyallspielen einst bei den YoungStars gelernt hatte, die Häfler. „In dem Moment, in dem wir nicht 100 Prozent spielen, verlieren wir“, resümierte auch Fellbachs Trainer Diego Ronconi. „Das hat man im zweiten Satz gesehen.“ Was er damit meinte? Im zweiten Durchgang lief’s bei den YoungStars wie am Schnürchen. Allen voran Jan Jalowietzki. Mit einer sehenswerten Aufschlagserie am Satzende, ließ er den Fellbachern keine Chance. Am Ende blieb’s allerdings bei dem einen Satz und Friedrichshafen unterlag mit 1:3 (21:25, 25:21, 16:25, 17:25).
Adrian Pfleghar braucht nicht lange, um das Dilemma nach dem Doppelspieltag zu analysieren. „Wir schaffen es nicht, zwei drei Sätze konstant zu spielen.“ Dazu bleibt den YoungStars nur noch beim Saisonfinale am nächsten Wochenende Gelegenheit.

Für die YoungStars spielten: Sascha Kaleck, Jakob Günthör, Tim Stör, Oliver Hein, Jan Jalowietzki, Moritz Rauber, Sven Winter, Niklas Stooss, Mario Schmidgall, Julian Zenger

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