Rottenburgs Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger kritisierte nach der Begegnung vor allem die Punkteausbeute seiner Mannschaft nach perfekter Annahme. „27 Bälle sind vorne am Netz und wir punkten daraus nur mit 33%. Das ist einfach zu wenig“, so Außenangreifer Tim Grozer. Grozer selbst war unter der Woche krank und stieg erst am Samstagvormittag wieder ins Teamtraining ein. Er kam Ende des ersten Durchgangs auf das Feld und avancierte mit elf Punkten zum Rottenburger Top-Scorer und MVP. Auch der zweite Satz verlief nicht wie erhofft und der TVR musste mit 25:17 die 2:0 der AlpenVolleys hinnehmen.

Lichtenauer mit zwei Assen

„Deutlich verbessert“, sah Grozer hingegen den dritten Durchgang: „Wir haben schlauer und überlegter gespielt. Dann sieht man auch, was in unserer Mannschaft steckt.“ Über 8:4 und 16:13 hielt der TVR den Spielstand da ausgeglichen. 24:20 stand es bereits für die Volleys. Trainer Hans Peter Müller-Angstenberger brachte zum Aufschlag Niklas Lichtenauer (zweite Mannschaft), der für den verletzten Jan Röling mitgereist war. Lichtenauer schaffte mit seiner Aufschlagserie drei Punkte und davon zwei Asse, kurz wurde es nochmal spannend. Die Hoffnung war von kurzer Dauer, ehe die AlpenVolleys zum 25:23 vollendeten.

Frankfurt am kommenden Wochenende

Am kommenden Wochenende erwarten die Rottenburger die United Volleys Frankfurt im Tollhaus der Liga. Der Samstagabend steht ganz im Zeichen von EUROWINGS und des Flughafen Stuttgart, die gemeinsam den Spieltag präsentieren werden. Die Zuschauer dürfen sich auf tolle Aktionen und Gewinnspiele freuen. Tickets für die Begegnung gibt es in allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.easyticket.de.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de