Im Hinspiel Anfang November konnte das Team um Mannschaftsführerin Karine Muijlwijk einen Satz lang sehr gut mithalten, musste aber in der Folge dem Dresdner Druck nachgeben. Inzwischen hat sich das Spiel der Rubies deutlich verbessert und auch die Top-Teams der Liga sind für die Spielerinnen um Hauptpunktesammlerin Jana-Franziska Poll nicht unbezwingbar, wie die Partien in Schwerin und Stuttgart gezeigt haben.
Ob sich dies in Dresden wiederholen lässt, hängt auch von der mentalen Verfassung beider Teams am Mittwochabend ab. Schließlich hat jedes Team am vergangenen Wochenende eine 0:3-Niederlage einstecken müssen. Während die Niederlage der Rubies in Wiesbaden nicht ganz unerwartet kam, ist doch das 0:3 des Meisters beim Pokalsieger in der Deutlichkeit eine kleine Überraschung, die vielleicht am Team von Alexander Waibl nagt.
Die Rubies haben in 2016 gezeigt, wozu sie fähig sind. Wenn es dem Team am Mittwochabend wieder gelingt, konzentriert aus einer stabilen Annahme heraus den zu erwartenden Dresdner Druck zu erwidern, dann kann die Moral der Hanseatinnen belohnt werden.
Trainer Dirk Sauermann vor der Partie beim Tabellenführer:
„Die Begegnung gegen Wiesbaden ist abgehakt, wir freuen uns auf das Spiel gegen den amtierenden Meister und werden mit großer Motivation in der Margon Arena agieren.“