Zwei Ursachen haben sich durch die gesamte Partie gezogen wie ein roter Faden: Die United Volleys spielten so gut wie fehlerfrei, im Gegensatz zu Düren. Außerdem wirkte der Gastgeber kompakter, entschied fast jeden langen Ballwechsel für sich und agierten taktisch cleverer. „Um hier eine Chance zu haben und unsere Taktik zum Tragen zu bringen, müssen wir an unserer Leistungsgrenze spielen. Das ist uns heute überhaupt nicht gelungen“, stellte Dürens Trainer Anton Brams nach dem Spiel fest. „Wir haben zu viele Fehler auf unserer Seite gemacht, die United Volleys haben konzentriert und konstant gespielt und damit auch in dieser Höhe verdient gewonnen.“
Einzig im zweiten Satz, als Düren direkt zu Beginn 6:1 führte, schien etwas möglich zu sein für die Gäste. Aber auch da blieb der Aufsteiger ruhig, besann sich auf seine Stärken. Das waren am Samstagabend eine starke Block- und Feldabwehr, die taktisch präzisen Aufschläge von Lukas Bauer und Jan Zimmermann sowie ein in Düren bestens bekannter Angreifer namens Christian Dünnes, den die SWD powervolleys zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekamen.
„Solche Tage hat man“, hatte der gegnerische Trainer Michael Warm tröstende Worte parat. „So war es uns in Herrsching auch gegangen.“ Für Düren heißt es jetzt weitermachen. Schon am Mittwoch steht das Heimspiel im CEV-Europapokal gegen Budweis an.