Die Gastgeber aus Lüneburg erwischten den besseren Start in die Partie und setzten den VCO früh unter Druck. Mit druckvollen Aufschlägen und stabiler Blockarbeit erspielte sich die SVG in den ersten beiden Sätzen kontinuierlich Vorteile. Berlin hielt phasenweise gut mit, hatte jedoch insbesondere im Angriff Schwierigkeiten, sich gegen die kompakte Defensive der Gastgeber durchzusetzen. So gingen die ersten beiden Durchgänge mit 25:19 und 25:17 an die erfahrene Mannschaft aus Niedersachsen.

Im dritten Satz zeigte der VCO Berlin dann seine beste Phase des Spiels. Mit verbesserter Annahme und mehr Durchschlagskraft im Angriff entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase bewies das junge Team Nervenstärke und sicherte sich den Satz knapp mit 26:24 – der verdiente Lohn für den couragierten Auftritt.

Auch im vierten Satz blieb Berlin zunächst dran, musste jedoch in der zweiten Satzhälfte abreißen lassen. Lüneburg nutzte seine Routine, um sich erneut abzusetzen, und brachte den Satz mit 25:21 ins Ziel.

Trotz der Niederlage kann der VCO Berlin positiv auf das letzte Saisonspiel blicken. Das Team zeigte Moral, steigerte sich im Verlauf der Partie und belohnte sich mit einem Satzgewinn. Insgesamt verabschiedet sich der VCO mit wichtigen Erfahrungen aus einer intensiven Bundesliga-Saison, die für die Entwicklung der jungen Spieler von großer Bedeutung war.

 

MVP (Lüneburg): Shane Holdaway

Nachwuchs-MVP (VCO): Joris Backhaus

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de