„Die Vita von Stefano Micoli sagt eine Menge aus“, freut sich Eugen Benzel, der Geschäftsführer der SC Potsdam Sport & Marketing GmbH über den Vertragsabschluss mit dem Italiener. „Er bringt unglaublich viel Erfahrung mit. Wir sind überzeugt davon, dass er in der Lage ist, ein neues Team zu formen und dass seine Arbeit in den nächsten Jahren Früchte tragen wird.“ Micoli war zuletzt im Trainerteam von Fenerbahçe Istanbul tätig. Davor sammelte der heute 57-Jährige als Headcoach bereits Erfahrungen bei Top-Klubs wie CSM Bukarest, C.S.M. Targoviste, Volley Bergamo, Roma Volley Club, Maccabi XT Haifa, MOYA Radomka Radom und Cuneo Granda Volley. „Als ich erfahren habe, dass Potsdam schnell einen neuen Trainer braucht, habe ich sofort signalisiert, dass ich Interesse habe“, sagt Micoli. „Ich hatte von befreundeten Trainern (Alberto Salomoni und Riccardo Boieri) viel Gutes gehört und ich will nicht bestreiten, dass schon zuvor der Wunsch bestand, endlich mal ein deutsches Team zu trainieren. Deshalb kann ich es auch gar nicht abwarten, die neue Umgebung, die Leute im Verein, die Fans und die Stadt besser kennenzulernen.“
Für die Bundesliga-Volleyballerinnen des SC Potsdam ist Micoli eine Top-Lösung. Daher ist die Enttäuschung über den Rückzieher von Kapris inzwischen verflogen. „Natürlich ist es schade, dass Vladimir nicht – wie vereinbart – zu uns zurückkehrt“, so Spielbetriebsgesellschafts-Geschäftsführer Benzel. „Aber wer den Volleyballsport kennt, der weiß, dass so eine Chance für ihn nur einmal im Leben kommt. Daher legen wir ihm keine Steine in den Weg.“
Der neue Headcoach Stefano Micoli hat in Potsdam einen Vertrag bis 2027 (plus Option für eine weitere Saison).
