Körtzinger/Ottens dominierten das griechische Duo im ersten Satz und ließen ganze sieben Punkte zu. Umso unverständlicher, dass danach gar nichts mehr lief und sich die deutschen Mädchen ein wenig in ihr Schicksal ergaben. Bundestrainer Elmar Harbrecht fand dazu deutliche Worte: „Platz 17 der Mädels ist absolut unbefriedigend. Natürlich war es heiß, aber nach dem ersten Satz sind sie komplett eingebrochen und haben sich nicht mehr aufgebäumt.“
Anders die deutschen Jungs, die zunächst im Achtelfinale gegen Österreich einen Satzrückstand umbogen, um sich dann gegen die Schweizer Breer/Haussener eine wahre (Hitze-)Schlacht zu liefern. Diese war nach 61 Minuten zuungunsten des DVV-Duos beendet, Harbrecht war dennoch zufrieden: „Leider wurde unser hochklassiges Spiel gegen die Schweizer mit zwei gelben und einer roten Karte für uns etwas verpfiffen. Dennoch bin ich mit der Leistung der Jungs zufrieden, sie haben sich wieder gesteigert, aber gegen die eingespielten Schweizer kann man verlieren. Hut ab vor den Jungs, sie haben bei diesen Temperaturen beeindruckend gespielt und können stolz auf sich sein.“
Thole/Winter spielen nun um die Plätze fünf bis acht, denn Platz fünf garantiert einen Platz im Hauptfeld bei den Weltmeisterschaften.
Ergebnisse und Ansetzungen mit deutscher Beteiligung
Thole/Winter GER [3] Kindl/Klaffinger AUT [22] 2-1 (17-21, 21-19, 15-9)
Thole/Winter GER [3] Breer/Haussener SUI [6] 1-2 (28-30, 21-19, 11-15)
Körtzinger/Ottens GER [8] Klepkou/Kourtidou GRE [16] 1-2 (21-7, 19-21, 8-15)
Kaszewiak/Paszkowski POL [16] Thole/Winter GER [3]