Tietböhl begann mit Zuspielerin Pia Kästner, Diagonalspielerin Hanna Orthmann, den Außenangreiferinnen Vanessa Agbortabi und Pia Leweling, den Mittelblockerinnen Sabrina Krause und Merle Weidt sowie Libero Sophie Dreblow. Die 1,96 Meter große Krause gab mit den ersten zwei erfolgreichen Aktionen schnell die Marschrichtung vor und verlieh dem deutschen Team Sicherheit. Erst beim Stand von 8:0 gelang der israelischen Mannschaft, die dem deutschen Team vor allem am Netz deutlich unterlegen war, der erste Punkt. Es sollte im ersten Satz lediglich ein (!) weiterer dazukommen.
Auch in den Folgesätzen gaben sich die deutschen Mädchen keine Blöße, auch wenn die überwältigende Dominanz des ersten Satzes nicht mehr vorhanden war. Der Spannungsabfall war verständlich, der klare Dreisatzsieg aber niemals in Gefahr. Tietböhl nutzte die Gelegenheit, um weiteren Spielerinnen Spielpraxis zu geben, punktbeste deutsche Spielerinnen waren Orthmann (15) und Leweling (12).
Bundestrainer Jens Tietböhl sagte im Anschluss: „Es war schnell klar, dass wir einen ungefährdeten Sieg einfahren. Wir mussten nicht alles zeigen, es war schwierig die Spannung zu halten. Wichtig war, dass wir 3:0 gewonnen haben, ein guter Start in das Turnier.“ Und auch die Spielerinnen waren glücklich über den Turnierstart, Agbortabi meinte: „Wir haben es uns nicht so leicht vorgestellt, aber es war geil. Wir wussten nicht, was uns erwartet. Der Sieg gibt uns ein gutes Gefühl.“