„Dadurch, dass ich in Frankfurt arbeite, gibt es bei der Wegstrecke auch keine Synergien“, schildert der Trainer, der mehr als 20 Stunden pro Woche in seine Nebentätigkeit investierte.
Doch nun kam es zu einer Situation, die dies nicht mehr in dem Rahmen ermöglicht. „Durch den plötzlichen Tods eines Mitarbeiters im Sommer und jetzt aktuell weiterer personeller Veränderungen bin ich hier stärker gebunden und kann dem Verein so nicht in dem Maße zur Verfügung stehen“, so Hefter weiter. Dabei waren sich beide Seiten darüber einig, dass eine „halbe“ Lösung nicht zufriedenstellend sein würde. „Das ist schade – aber wir sind eben keine Vollprofis. Michael hat einen enormen Aufwand in Kauf genommen und mit seiner Arbeit viele Impulse gesetzt. Dafür werden wir ihm sehr verbunden bleiben“, so Bliesen sportlicher Leiter Gerd Rauch. Nach interner Rücksprache erklärte sich Zuspieler Philipp Sigmund (26) bereit, das Amt des Cheftrainers entsprechend zu übernehmen.
Für Sigmund entsteht dadurch eine Aufgabe, die ihm nicht gänzlich neu ist. „Ich kenne die Rolle als Spielertrainer“, erklärt der Spielmacher. „Das war so jetzt nicht geplant. Aber ich helfe gerne dem Verein und ich werde in den kommenden Wochen versuchen, die Stärken des Teams weiter zu fördern und individuell und mannschaftstaktisch ein paar Aspekte anzupassen“, erklärt Sigmund. Den Rückenwind des Teams konnte er dabei bereits spüren. „Die ersten Einheiten waren gut! Es gibt noch Baustellen, aber wir arbeiten alle daran das zu verändern. Und alle Spieler ziehen voll mit, was ich natürlich toll finde!“ Nach einer zweiwöchigen Spielpause stehen für den TV Bliesen zunächst zwei Auswärtsspiele an, bevor es am 9. November wieder vor heimischer Kulisse zur Sache gehen wird.