DVV-Vizepräsident Andreas Künkler, sagt: „Nach den eher enttäuschenden Ergebnissen der letzten Wochen und Monate sind wir gemeinsam zu dem Ergebnis gekommen, dass eine Trennung für alle Beteiligten das Beste ist. Es ist schade, dass Alex und Stefan ihr vorhandenes Potential nicht gemeinsam in den Sand bringen konnten und als Team nicht zusammen gefunden haben. Im Hinblick auf Olympia 2016 ist der Zeitpunkt der Trennung denkbar ungünstig, weil es für beide – unabhängig davon, mit welchen Partnern es jetzt weiter geht – sehr schwer wird, sich noch über das Olympic Ranking das Ticket für die Olympischen Spiele 2016 zu sichern und die großen Turniere auf der World Tour fast alle schon gespielt wurden. Einzige Chance ist dann noch der Continental Cup. Wir werden innerhalb des DVV genau abwägen, wie und in welchen Konstellationen wir in die nächsten Wochen gehen.“

Auch Alexander Walkenhorst nennt die Gründe für die Trennung: „Wir haben zuletzt nicht mehr daran geglaubt, die sportlichen Ziele, die wir uns gesetzt haben, zu erreichen.“ Stefan Windscheif ergänzt: „Wir hatten eine super Zeit miteinander und sind nach wie vor gute Freunde. Es war eine rein sportliche Entscheidung.“ 2014 starteten sie zum ersten Mal gemeinsam auf der World Tour, der internationalen Turnierserie der FIVB, und verpassten beim Grand Slam in Long Beach mit Platz vier knapp eine Medaille. In diesem Jahr kamen etliche Platzierungen unter den besten zehn Teams hinzu, im Ranking des Weltverbandes FIVB, das extra für die Vergabe der Olympiatickets erstellt wurde, rangierten sie mit 2.560 Punkten auf dem 14. Platz.

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