Bis auf eine Delle im zweiten Satz, als Düren sich deutlich zu viele Aufschlagfehler leistete und in der Annahme der gegnerischen Aufschläge zu viele Probleme hatte, machten die SWD powervolleys ihre Sache gut. „Wir sind noch sehr weit davon entfernt, fertig zu sein. Aber ich habe ein gutes Fundament erkannt und freue mich darauf, zu sehen, was darauf alles entsteht“, sagte Trainer Stefan Falter. Viele Spielanteile gab es für die Neuzugänge Eric Burggräf, Niklas Seppänen, Egor Bogachev und Philipp Schumann. Alle trugen sie zum positiven ersten Eindruck bei: Schumann spielte effektiv auf der Position des Hauptangreifers, Seppänen stabilisierte das Spiel und Bogachev deutete an, dass die SWD powervolleys mit ihm nach langer Zeit wieder einen Außenangreifer haben, der mit seiner Handlungshöhe punkten kann.

Burggräf kam in Satz zwei als Regisseur für Tomáš Kocian. „Da musste das Team sich erst einmal darauf umstellen, dass Eric anders angespielt wird als Tomáš. Das ist uns im Lauf der Partie immer besser gelungen. Nach der Umstellung haben wir unsere Sache wieder gut gemacht.“ Eine wichtige Erkenntnis aus Sicht des Trainers: In der vergangenen Saison gab es zu Kocian und dem etablierten Hauptangreifer Sebastian Gevert keine Konkurrenz und keine Alternative im Team. „Die Mannschaft hat jetzt schon gesehen, dass sich das geändert hat“, sagte Falter.

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