„Das war ein hochklassiges Finale“, sagte Tobias Brand unter dem Applaus der Zuschauer in Jülich. Er und Jonas Reinhardt haben die westdeutsche Meisterschaft genutzt, um sich auf die deutsche Meisterschaft am kommenden Wochenende am Timmendorfer Strand vorzubereiten. Die Qualifikation für die Endrunde war das große Ziel, jetzt gehen Brand/Reinhardt als Außenseiter ohne Druck und doch mit ehrgeizigen Zielen in das letzte Turnier des Jahres. „Wenigstens ein Spiel gewinnen – das würde ich sofort unterschreiben“, sagt Tobias Brand.

In Jülich waren die Vorzeichen anders. Brand/Reinhardt waren auf Startplatz eins gesetzt und konnten diese Einstufung von Anfang bis Ende bestätigen. Lediglich einen Satz gaben sie ab, im Viertelfinale gegen den westdeutschen Meister der vergangenen beiden Jahre, Thomas Stark und dessen neuen Beach-Partner David Seybering. Danach steigerten sich Brand/Reinhard noch einmal. Das Halbfinale gegen Ex-powervolleys Spieler Rudy Schneider und seinen Mitspieler Luis Kubo ging glatt an Brand/Reinhard. Das Endspiel gegen Romund/Meyer war hart umkämpft, letztlich hatten Brand/Reinhardt aber die besseren Antworten. „In einigen Situationen hätten wir sie mit ein bisschen mehr Glück etwas mehr unter Druck setzen können“, sagte Jan Romund, der nach dem Finale feststellte, dass sein Team nahe an der Bestleistung gespielt hatte und der Gegner trotzdem besser gewesen sei.

Die SWD powervolleys beglückwünschen Tobias Brand und Jonas Reinhardt und wünschen dem Duo für den Höhepunkt der Beachvolleyball-Saison viel Spaß und Erfolg. In Jülich hat Landrat Wolfgang Spelthahn als Schirmherr des DKB Beach Cups angekündigt, das Turnier auf dem Schlossplatz wenigstens in den kommenden beiden Jahren ausrichten zu wollen.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de