„Im ersten Satz haben wir stark aufgeschlagen, Bühl hat viele Fehler gemacht“, fasste Kapitän Jaromir Zachrich den Beginn zusammen. „Dass so ein starkes Team wie Bühl sich steigern würde, war klar“, sagte Zachrich weiter. Die Gäste reduzierten die Fehler und erhöhten den Druck im Aufschlag, Düren schaffte es nicht mehr konsequent genug, mit dem Angriff zu punkten – so wendete sich die Partie.

Bis zum vierten Satz, als Trainer Tommi Tiilikainen seinen Kapitän auf das Spielfeld beorderte. Und mit Jaromir Zachrich kam die Wende. Jetzt punktete nicht mehr nur der über die gesamte Partie starke Marvin Prolingheuer, der anschließend auch zum MVP gewählt wurde. „Jeder hat sich gesteigert. Das war stark, dass wir alle zusammen nach so einer bitteren Niederlage wenige Tage vorher so zurückgekommen sind“, sagte Tiilikainen mit Blick auf das 2:3 im Pokal-Viertelfinale, der noch hinzufügte: „Das war ein Kapitäns-Spiel.“

Denn im fünften Satz war es Zachrich, der mit zehn Aufschlägen in Folge für so viel Chaos im Bühler Spielaufbau sorgte, dass die SWD powervolleys die Punkte entweder im Block oder im Gegenangriff einsammeln konnten.

volleyballer.de Redaktion Redaktion volleyballer.de