Sie feuert ihre Mitspielerinnen an, als hätte sie der Trainer höchstpersönlich zum Motivations-Coach gemacht und aufs Feld gestellt. Sie konnte einfach nicht anders, als weiterzumachen, „wenn man mal drin ist, kommt man nicht so leicht wieder raus“, sagt sie grinsend. Es sei ihr eine „Herzensangelegenheit“. Das neu sortierte Team verspreche obendrein „ein brutal emotionales und freudiges Volleyballspiel“. Mirtl spricht von einer Zocker-Mannschaft, die „bis zum Umfallen kämpft“.
Die Libera, die entscheidend am Vizemeistertitel mitgewirkt hat (wurde zweimal in der vergangenen Saison zur wertvollsten Spielerin gekürt), will sich nicht nur sportlich engagieren. Ab sofort unterstützt sie auch das Management. Ihr Ziel ist klar: „Ich will unbedingt die Halle voll bekommen und die Siege gemeinsam mit dem Publikum genießen.“ Mirtl, ein Motor also für das gesamte SVL-Betriebssystem.
